Risiko über die Klippe

Posted April 11, 2011 by admin
Categories: Etatistenkartell, Freiheitsverherrlicher

Zonengabi im Glück,November 1989

Der über Ostjapan gekommene Tsunami bringt nun  Atomkraftwerkbefürworter in arge Bedrängnis, auch  liberale Denker mühen sich an der Neubewertung des Risikobegriffs ab. Wer sich für den denkerischen Steinbruch interessiert, kann bei Ulrich Beck nachlesen, wie das Thema Risikogesellschaft in der BRD Mitte der 80er Jahre von soziologischer Warte aus angegangen wurde. Politisch ist das Risikothema leicht abgehandelt: Was der Staat seinen Bürgern an Unwägbarkeiten nicht abnimmt, soll in der Hand von Versicherungen oder in Privathand verbleiben – alles , was darüber hinaus geht,kann als Zumutung mit Wutpotential begriffen werden.

Nun hat vor einiger Zeit in Meck-Pomm ein Lüftchen überm Erdbeerfeld eine Massencaramboulage mit vielen Toten und Verletzten auf der A-19 ausgelöst. Kurzum, es war endlich wieder einmal etwas los im uninteressantesten Bundesland dieser Republik. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen potentiell verursachende Kraftfahrzeugbetreiber, ob sie nicht etwa zu schnell in die Sandstaubwolke gefahren seien. Die anreinenden Agraringineure fahren vorsichtshalber etwas Gülle auf ihr vertrocknetes Land.

In Meck Pomm werden aber nicht nur autobahngefährliche Erdbeeren und Raps angebaut, virtuell geht es dort nicht weniger abständig zur Sache. In die sozialdemokratische Plauderei “Darf man Nazis blockieren? Ein Streitgespräch mit Mathia Brodkorb” mischt sich dann doch der Freiheitsverherrlicher ein.

“[Anmerkung für zukünftige ArbeitgeberInnen und die Presse: Das heißt nicht, dass ich ständig und immer Ordnungswidrigkeiten begehe oder es toll finde, wenn welche begangen werden. Ich versuche keine zu begehen.]”

Sie können sich schon denken was jetzt kommt. Für die 49 Quadratmeter die sie sich mit ihrer Äußerung eingehandelt haben müssen wir natürlich aufkommen.

Sozialdemokraten müssen sich immer wieder über “law and order” verständigen. Die soziale Risikoabsicherung ist aber jederzeit gewährleistet, auch für potentielle antirepublikanische Straftäter.

„Alles in allem halte ich es für eine gesunde Entwicklung, dass Risiko wieder einen Preis hat.“ Dr.rer.pol. Herbert Walter, (*1953), Chef der Dresdner-Bank.

Auch das noch

Posted February 12, 2011 by admin
Categories: über die Schulter geschaut, Egypt, Etatistenkartell, Freiheitsverherrlicher, International, Nazi Hartzler

Orient und Okzident: Wut-Bürger

“Du wolltest von mir,dass ich über Möglichkeiten zur Linderung von Wut schreibe,Novatus,und nicht ohne Grund,scheint mir,hat dir gerade dieser Affekt Angst gemacht,ist doch unter allen kein anderer so widerwärtig und keiner so ausser sich.” (Seneca, de ira)

Altes Jahr,neues Jahr. Kein Land in Sicht

Shoe-Talk

arab street:when shoes start talking

Der Winter neigt sich dem Ende zu,der Irrsinn etatistischer Denke leider nicht. O.K.,vergleicht man die Probleme der Leute im Maghreb und in Ägypten mit hiesiger Ideologieproduktion, so mag der Luxusgedanke nicht fern liegen – in der deutschen Medienfresse hat man sich ja schon mit Erwin Rommels Ex-Bündnispartnern von der Muslimbruderschaft magisch angezogen arrangiert, Wahlprozente und Ministerjobs werden schon aus dem Kaffeesatz des Strassenmobs herausgelesen und verteilt. Aber hüben wie drüben plündern “Ali-Baba und die 40 Räuber” ihre Gesellschaften aus.

Die Erkenntnisproduktion zur Abwendung dieses Umgemachs ist gelinde gesagt übersichtlicher Natur. Auch der Revolutionsbegriff wird überstrapaziert,wenn Ali Baba sich nach Misstrauensvotum durch die Bevölkerung mit den Goldbarren im Gepäck so einfach absetzt,während seine Folterknechte den Übergang zur Demokratie gestalten. Lächerlich!

Brehms Tierleben: Wie Arbeitsbienen auf Quallen treffen

Die Menzel-Roth-Affäre. Schlanker Hartzler versus “Fette Qualle” Claudia Roth zeigt “Blaue Narzisse” an

Felix im Glück

Claudia bei der Arbeit

  1. Freiheitsverherrlicher meint:
    24.01.2011 um 9:51 Ein Vertreter der Arbeitslosen-Lobby Sachsen-Anhalts schmäht eine mit stattlichen öffentlichen Zuwendungen und Rentenansprüchen ausgestattete Berufspolitikerin als eine “fette Qualle”. Ein klassischer Verteilungskonflikt zwischen Transferleistungsempfängern.

Der virtuelle Eigenwert des Arbeitsbienenlebens kann hier weiter studiert werden.


Mehrfach vorbestrafter NPD-Mann saniert Amtsgericht

Am Futtertrog des öffentlich-rechtlichen Budgets sollen also nur ideologisch einwandfreie Bürger mit weisser Weste teilhaben. Ein mutiger Massstab,aufgestellt ausgerechnet von einen Politiker.

Sonntag, den 16. Januar 2011 um 20:34 Uhr veröffentlicht von Freiheitsverherrlicher

@Schwab
Herr Schwab, möchten sie ernsthaft bestreiten dass der deutsche Staat monatlich Milliarden (!) € solchen Leuten zur Verfügung stellt, deren “Gegenleistung” darin besteht als echte doitsche Leistungsträger 12 bis 18 Stunden am Tag nichts anderes zu tun, als innerhalb und außerhalb des Internet eine Erhöhung ihrer Transferleistungssätze zu verlangen – und gleichzeitig einem großen Teil derer, die für die so verwendeten Steuergelder aufkommen müssen, die “Rückführung” anzudrohen? Tatsache ist: Auch Millionen bö-bö-böse “Fremdvölkische” schuften sich dumm und deppich damit die Helden des “Nationalen Widerstands” nicht ihrerseits den alltäglichen Sorgen des Broterwerbs nachgehen müssen.

Von “Endstation Rechts” ist nichts weniger zu erwarten als das zu thematisieren. Wäre ja auch peinlich, wenn die SPD offen eingestehen würde, dass ihre radikaletatistischen Forderungen nach Erhöhung von AlgII usw. den von ihnen angeblich so verabscheuten Helden des “Nationalen Widerstands” zugute kommen. (Welch blöder arbeitender “Migrant”, der SPD wählt und damit sicherstellt, dass diejenigen, die ihn bedrohen, in Zukunft noch bequemer auf seine Kosten ihrem “politischen Engagement” nachgehen können!)

Da geht mir schon die Hutschnur hoch wenn die Truppe des von Transferleistungen lebenden Diplomphilosophen Brodkorb seinen Nazi-Kollegen Andrejewski, der 2006 durch den Einzug der NPD in den Landtag sozusagen eine astronomische AlgII-Erhöhung erfuhr, als “Arbeitsbiene” tituliert.

Smash Etatism, kann ich da nur sagen, auf dass Brodkorb, Andrejewski et al. vielleicht irgendwann einmal wirklich in Erwägung ziehen FREISCHAFFENDE Arbeitsbienen zu werden. 🙂


Dem E-R-Spektrum kann aber nicht vollständig die  etatistische Regression attestiert werden,solange gelegentlich Kommentatoren wie B-C. zu einer libertären Gedankenregung fähig sind:

(….) wissen sie denn genau, ob er das eine oder das andere ueberhaupt will? darueberhinaus stehen einem juristen wesentlich mehr wege offen, als die aufgefuehrten – wenn es nicht sogar das universalverwertungsstudium schlechthin ist. bei den zweiten von ihnen beruecksichtigten weg hatte ich uebrigens einen gedankenimpuls mit voellig entgegengesetztem ergebnis. (…)

Epilog

Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut. Uns ist auf “E-R” allerdings aufgefallen,dass libertäre Einwendungen in der Kommentarspalte oft länger in der Moderationsschleife hängen bleiben oder garnicht freigeschaltet werden. Währenddessen können Nazis und Dummdödels nach Herzenslust ihren Ganglien freien Lauf lassen. Ein bedenkliches Schlaglicht auf eine sog. antifaschistische Internetseite aus dem ostzonalen Spektrum der Sozialdemokratie – die sich ja aktuell um die Hartzler im Vermittlungsausschuss des Bundestages verdient machen, indem sie die 5 € monatlicher Transferleistungserhöhung mitblockieren und so den Sozialetat immerhin einige Wochen um die fälligen Zinszahlung entlasten. Im Nachgang ist aber nichts zu erwarten, denn der öffentliche Beschäftigungssektor wird um Sozialarbeiter- und Verwaltungsstellen bereichert.

Und raten Sie mal,wer das wieder bezahlen soll?

Reform-Wut

Den Knüller haben wir für den Schluss aufbewahrt: Jobcenter wird jetzt in der Hauptstadt neuerdings mit kleinem J in einem Wort geschrieben,jobcenter eben.

jobcenter alt

jobcenter neu 2011

Etatistenorgie auf schwäbisch

Posted November 30, 2010 by admin
Categories: Etatistenkartell, K-21, S-21, S-21 plus

Schwäbische Hausmänner und Hausfrauen …

Anfang Oktober 2010 gab es Henkemekenke zwischen Protestlern und Sicherheitskräften am maroden Stuttgarter Hauptbahnhof – ich kam gerade am Flughafen Rhein-Main an: An ihren Fetisch gekettete Bäumeschützer stellten sich Sicherheitskräften entgegen,  Frankfurt Startbahn-West aus den 80ern liess wohl grüssen, ca. hundert verletzte Protestler wurden bilanziert. Nur die Zusammensetzung des aufmüpfigen Mobs soll sich 2010 ganz anders gestalten: Nicht Joschka, Anna und Arthur sind angetreten, sondern Häberle und Pfleiderer haben sich angeblich gegen einen Tiefbahnhof  an der Schwäbischen Alb auf die Strümpfe gemacht.

In der Schlichtung wird geschwäbelt, dass einem  schwindelig vom puren zuhören wird – Mappus, Kefer unf Gönner sehen sich einer Bande aus  Berufsgrünen, Umwelt- und Stadtraumaktivisten gegenüber.  Keiner dieser K-21 Aktivisten  hatte wohl  jemals einer Maurerkelle in der Hand, aber über ein Grossbauprojekt wird acht lange Schlichtungstage massenweise Stuss durch den Äther via Phönix gepresst – bis zu 1 Mio Zuschauer sollen sich das angeschaut haben,that is unbelieveable.

Auf der schwäbschen Eisenbahn …..

Bis zum 30. November hat Heiner Geissler den Schlichterjob, die Argumente der Untertunneler (DB) oder Übertunneler (Mopsfledermausfans) sollen transparenter an die Öffentlichkeit gelangen. Eine andere  Form der Bürgerbeteiligung soll ausprobiert und ein Demokratiexperiment soll vorgeführt werden. Tatsächlich wurden romantischer Heimatschutz und Klimahysterie in eine politische Auseinandersetzung um ein zugegeben sehr kostspieliges Projekt der Mobilitätssicherung eingeträufelt. Allen voran die Vertreter der grünen Partei, die nicht unberechtigt auf Stimmenzuwachs bei der nächsten Landtagswahl 2011 in BaWü hoffen – diesen politischen Preis hat Mapuus mit dem Knüppeleinsatz gegen Baumschützer, Schüler und andere empörte Stuttgarter selbst ins Werk gesetzt und Herr Roggenbauch hat dies in den  S-21-Schlichtungen immer wieder hervorheben dürfen.

Mir ist endgültig die Hutschnur gerissen, als der Mathematiker und Tübinger OB Boris Palmer von den Grünen – dem am 6. Schlichtungstag von der DB immerhin ein richtiger Job angeboten wurde – am vierten Schlichtungstag die etwaigen Kosten eines Abbruchs von S-21 auf ca. 600 Mio € schätzte (die DB ging von ca. 1 Mrd aus) und dies als Sieg der S21-Projektgegner verkaufte. Das auf der Schlichtung versammelte Etatistenkartell hat den Protest von der Strasse auf die Mattscheibe von Phönix oder ins Internet verfrachtet,eine wahlkampftaktisch verständliche Oppositionskampagne. Das dort nicht anders als in den Parlamenten oder vor Gerichten die Verprassung von abgepressten Steuergeldern verhandelt wird, scheint kaum jemanden als skandalisierbar  auffallen zu wollen.

Es kommt aber noch schlimmer. Der Refinanzierungsplan der DB durch Immobilienverkauf am Bahnhofsgelände – es könnten ja verprasste Steuergelder zurückfliessen – wird von den S-21 Gegnern mit sozialromantischen Gentrifizierungsphantasien konterkariert. Die namenstanzende Waldorflehrerin soll mit ihrem Sohn und dessen verharzten Freundeskreisen direkt am Stuttgarter Hauptbahnhof ein bezahlbares, neu gebautes, klimaneutrales Wohnquartier durch Steuergelder finanziert bekommen.

Der Freiheitsverherrlicher hat sich zu diesem heimattreuen Irrsinn an der Schwäbischen Alp verständlicher Weise noch nicht geäussert. Aber sie wissen schon,was jetzt kommen müsste: Da hilft nur eins: Kürzen, kürzen und dreimal kürzen !

PS: Im liberalen Bloggerlager kann etatistisch durchsetzte Affirmation besichtigt werden. Hier brechen Nützlichkeitserwägungen über Fahrtzeiten und Law&Order die liberal-libertäre Gretchenfrage,warum ein Staat über 4 Milliarden € in ein Verkehrsprojekt stecken kann? Immerhin,ein Hoffnungsschimmer in der Kommentarspalte bleibt.

 

Spieglein, Spieglein an der Wand. Wer ist der nützlichste Hartzler im ganzen Land?

Posted September 4, 2010 by admin
Categories: die Anderen, Etatistenkartell, Freiheitsverherrlicher, Wettbewerb

Man ist umgeben von Etatisten, auf beiden Seiten des Futtertroges lauern Subjekte,die das Geld der Anderen verjubeln wollen. Die sog. guten Gründe werden brav nachgeliefert, die Ideologieproduktion scheut keine Mühen.

Kunden mit Termin bitte beim Wachschutz melden. Jobcenter Berlin 2010

Es ist ein Kreuz, hier die Spreu vom Weizen zu trennen. Wir fangen einfach mal an:

Der Bundesbankcontroler  Thilo S. – lebt seit Jahren um ein Vielfaches besser als die ihn unterstützenden Nazihartzler –  vertritt seine eher seltsame Meinung über die Zusammensetzung der Bevölkerung in Deutschland. Er bemüht ortsfreie  genetische Bilder, Rassenkunde und eine Aussonderung des “human trash” nach Kulturräumen. Kommt das bekannt vor? Spenglers  “Untergang des Abendlandes” wird auf “pro-deutschland” – Niveau aufgewärmt und dem libertären Hirn platzen schon die Adern.  Sollte es nun um Meinungsfreiheit (ein hohes Gut) gehen oder wird hier die Multikultiideologie mit der dicken Berta zerkloppt? Theo wir fahren nach Lodsz? Da versucht ein elitär verkapselter SPDler den Völkischen ein paar Stimmen abzujagen und der eigene Laden dankt es nicht einmal. Die Autoren dieses Blogs sehen das Problem nicht in der Frage, wer wie oder wann einen etatistischen Arbeitsplatz zu- oder abgesprochen bekommt. Der Skandal liegt eher in der Sichtweise einer Mehrheit, die Integration für eine originär sozialstaatliche Aufgabe hält. Subjekte werden als Manövriemasse eines sozialen Staates betrachtet, die Freiheit bleibt dabei völlig  auf der Strecke. Ob Migranten oder Arbeitslose,  sie sind alle Daumenlutscher einer grossen etatistischen Idee. Das ist die Crux.

Aber die  SPD hat noch ganz andere Knalltüten in petto. Im Fahrwasser des Antifaschismus wackelt seit ein paar Jahren ein Philosoph und Altsprachler (ein Schrumpf-Strauss) durch das virtuelle Politikdickicht., beheimatet in Meck-Pomm wird ein ideologischer Salat gemischt, der in Eckhard Jesses Totalitarismustheorie nur einen Auftakt für Querfronten skizziert, die letztlich nur die Plätze in den ersten Reihen am etatistischen Futtertrog neu verteilen möchte. Da sind auch für die Mankells und Eichbergs immer noch Plätze im Parkett  frei – der Thilo hat ja bereits seinen Platz am Staatstrog gesichert – so kurz vor der Pension wird ihm aber die Undankbarkeit von den etatistischen Rachegöttinnen übel genommen. Der Freiheitsverherrlicher hat kürzlich in einer Debatte anfang August 2010 über den sog. Sozialbetrug eines Neonazis  trefflich (aber unveröffentlicht)  geschrieben:

Schön wäre, wenn die Welt wirklich so wäre wie endstation rechts sie darstellt: Ein Nazi erschleicht mutmasslich 18 000 € und hat gute Chancen dafür belangt zu werden. Verschwiegen wird von ER, das zusammen mit der NPD unseren exzessiven “Sozialstaat” mit Zähnen und Klauen verteidigt, die Höhe der tatsächliche Kosten die die Millionen kleiner Nazi-Hartzler LEGAL verursachen. Sie belaufen sich bekanntlich auf monatlich Milliarden (!) €.

Da hilft nur eins: Kürzen, kürzen, dreimal kürzen – bei den Nazi-Hartzlern und denen die sie als “Sozialstaats”-Lobbyisten am Leben halten – und uns auch die in dem Artikel erwähnten 18 000 € zunächst einmal als Steuerabgaben abgepresst haben.”.

Ob sich Thilo S. über die Hartzler lustig macht, Kopftuchmädchen wittert oder ob es die Nachlassverwalter sozialdemokratischer Wohlfahrtstaatlichkeit sind, ist  völlig einerlei. Beide transportieren die gleiche Haltung staatlicher Zuständigkeit für Lebensbereiche, die dem Einzelnen selbst zur Entscheidung vorbehalten sein sollten. Wer im Glashaus sitzt,sollte nicht mit Steinen werfen.

PS:

Interessant ist die Betroffenheitseinlassung eines von Verhartzung bedrohten Sozialwissenschaftlers, der in eindrucksvoller Weise THILOS POLITISCHES KONZEPT verstanden hat, er schreibt

Doch Sarrazin ist kein Intellektueller, er ist Politiker. Und folgende Stelle, ein Vorabdruck aus seinem Buch aus dem Berliner Tagesspiegel, hat deutliche Züge von Präfaschismus:

„Jeder Arbeitsfähige, der Unterstützung erhält, muss sich an gesetzlichen Arbeitstagen zur festgesetzten Uhrzeit dort einfinden, wo er eingeteilt ist. An die Stelle gemeinnütziger Arbeit treten bei jenen Migranten, die der deutschen Sprache nicht ausreichend mächtig sind, Sprachkurse.“

So zu tun, als ob ‚Bildungsferne‘ oder Arbeitslosigkeit von Muslimen mit die größten Gefahren für dieses Land seien, ignoriert die Tatsache, dass gerade diejenigen mit Abitur und guter Ausbildung Antisemitismus klein reden wenn nicht fördern und zumal deutsche Forscher den Islamismus unterstützen und nicht analysieren und bekämpfen. Das Gerede um „Islamophobie“ wird ja gerade auch von nicht-muslimischen Forschern und Publizisten in die Öffentlichkeit getragen. Quelle

In Sarrazins Deutschland,das sich nicht abgeschafft hat,bleibt Clemens Heni nach Absolvierung eines Sprachkurses  die Perspektive eines unbezahlten Kofferträgers für das “Zentrum für Antisemitismusforschung” (TU-Berlin)  übrig. Merke:  Auch ein Kofferträger muss pünktlich sein!

Hartz IV soll weg

Posted December 20, 2009 by admin
Categories: die Anderen

Tags:

Der Forschungsgegenstands diese Blogs ist ernsthaft gefährdet. Die Gefahr des Begriffsreviosinismus geht fei nicht von aktivistischen Tranferleistungsempfängern aus, die durch erfolglose “HartzIV muss weg!” Kampagnen  von Arbeitsloseninitiativen und einschlägigen politischen Rackets hinlänglich bekannt sind  – und die nebenbei bemerkt die Blogbetreiber weniger an dieser Stelle  interessieren.

Die Arbeitslosenverwaltung höchst selbt hintertreibt unseren mühsam entwickelteten Begriffsgegenstand. In der WELT wird berichtet, Heinrich Alt von der Bundesagentur sieht im Hartz-Begriff kein zukunftsträchtiges Entwicklungspotential – der Hartz-Begriff sei gesellschaftlich schlicht zu negativ besetzt. So soll der Duden politisch motiviert entreichert werden.

Die Blogbetreiber warnen an dieser Stelle ausdrücklich vor solcherlei hahnebüchenen, niederträchtigen  Verschleierungsstrategien durch Sozialstaatsbeamtete.

Es knirscht

Posted December 17, 2009 by admin
Categories: über die Schulter geschaut, Freiheitsverherrlicher

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… im islamkritischen Gebälk.

In ‘Ich male mir die Welt, widde widde wie sie mir gefällt.’ auf  Endstation.Rechts macht Mathias Brodkorb himself sich Gedanken über eine in Kameradenkreisen als “verstrahlt” geltende  Ex-CDU, Ex-Junge Freiheit und nun Deutsche Stimme Autorin.  Kurzum, es geht um Angelika Willig.

Auf Brodkorbs Infoseite wird buchstabiert, warum Frau Willig als Selbstverortung in einer Art Schokoladenfabrik wie Willy Wonka leben muss: Ihre Bewegungskameraden sind alle Oompa Loompas, die in christlicher Grundüberzeugung das Abendland retten wollen – oder zumindest bei dessen Rettung behilflich sein wollen.

Dem Freiheitsverherrlicher ist diese spezielle Art der ideologiekritischen Überführung ziemlich schnuppe, er stellt fest:

Dienstag, 15. Dezember 2009 um 23:48 veröffentlicht von Freiheitsverherrlicher

Rot braune Querfrontler wie Angelika Willig, Marc Oliver Scherer, Reinhold Oberlercher, Klaus Rainer Röhl und Werner Olles gehen mir nicht auf den Keks weil sie Querfrontler sind, nicht einmal deshalb weil sie uns ständig ungefragt in unsern Stammforen nerven. Nein, ich halte nur und ausschliesslich für skandalös dass sie dies, ohne ihren Lebensunterhalt selbst bestreiten, völlig umstandslos AUF UNSRE KOSTEN tun. (Ausnahme: Klaus Rainer Röhl. Der hat geerbt und daher keinen Anspruch auf alg II.)

In ähnlicher Weise wie Frau Willig ist auch Kewil von Fakten&Fiktionen verzaubert. Seine Oompa Loompas sind in diversen PAX- und PRO-Zusammenhängen im Weinberg des Herrn am Werk. Kewils Hoffnungsträger wechseln auch schon einmal den Namen, Zuverlässigkeiten im Geiste des Herrn stellen sich eben oft erst nach einiger Zeit heraus. Die schräge Welt des Kewil  ist vollgestopft mit Blendern und Lumpen, die sich an der eigentlichen Sache zur Rettung des Abendlandes vergehen.

Im Beitrag Bürgerbewegung Pax Europa: Berlin braucht Herrn Rouhs genau so dringend wie Loch im Kopf – nämlich absolut nicht! wird auf die gefälschte Kritik von PAX an einer ehemals kläglichen Figur von Pro-Köln abgehoben, die nun unter anderem Namen die nationale Sache nach vorne bringen möchte. Nich zufällig werden auf seinem Blog die selben Figuren wie bei Brodkorb vom Freiheitsverherrlicher in Stellung gebracht:

  1. Freiheitsverherrlicher meint: 17.12.2009 um 1:19 @Leserin Hätte mich auch sehr gewundert wenn die “Distanzierung” von Pax Europa von der PRO-Bewegung echt gewesen wäre. Die beiden Bewegungen haben nämlich (fast) das gleiche Programm und die gleichen Ansprechpartner, auf Deutsch: lauter kleine Nazi-Hartzler, während die REP, die sich ja wirklich distanziert haben, eine klitzekleine Lobby schwäbischer Häuslebauer sind – denen die Hartzler auf der Tasche liegen.Das Milieu von Pax und PRO ist durchsetzt mit radikalisierten rot-braunen Querfrontlern. Angelika Willig, Klaus Rainer Röhl, Werner Olles, Mark Oliver Scherer, Benjamin Jahn Zschocke und, nicht zu vergessen, Reinhold Oberlercher gehen hier ein und aus. Auf unsere Kosten, versteht sich (außer Röhl, der als Erbe keinen Anspruch auf HartzIV hat).

Im Taka Tuka Land der deutschen  Kreuzfahrer ist viel Phantasie und Bewegung verborgen und in der Weihnachtszeit wird noch einmal extra hoch gepegelt. Ob dieses Niveau durch die Bewegungsfedern noch bis zum 6. Januar 2010  (Heilige drei Könige)  zu halten sein wird?

Kopftuchmord Prozessbeobachter

Posted December 12, 2009 by admin
Categories: über die Schulter geschaut, Freiheitsverherrlicher

Der Mord des arbeitslosen Diplom-Gabelstaplerfahrers Alex W. an Marwa im Dredener Gericht beschäftigt die Ausländerfeinde weiterhin – hier wurde darüber schon berichtet.  Die Heldenverehrung des Täters läuft weiterhin in indirekter Weise durch Justiz- und Medienschelte, eine Täter-Opfer-Umkehr durchtränkt von national-völkischer Ideologie wird  vorgenommen.

Zu besichtigen ist dieser fortgesetzte Furor wieder bei Kewil, in “Veikko Bartel, Strafverteidiger von Alex W. im Marwa-Mordfall, beim Milli Görus-Magazin” kommt er schnell mit der Sprache heraus und der Freiheitsverherrlicher bringt – bisher unveröffentlicht – den ideologischen Kern der vorgeblich pressekritischen Notiz zum Vorschein:

# Freiheitsverherrlicher meint: Kommentar (p=3399#comment-119223) in Moderation 11.12.2009 um 11:36

“Also, ich hab nun schon ein paar Insel-Bier in der Krone, trotzdem sagt mir mein Restverstand, daß ich keinen Herrn Bartel als Pflichtverteidiger wollte!”

Wenn der Nazi-Hartzler Alex W. gearbeitet hätte müsste er sich nicht mit einem Pflichtanwalt abfinden. So einfach ist das.

“Im übrigen will ich überhaupt nicht von sogenannten Migranten oder deren Zeitungen darüber aufgeklärt werden, was Sache ist! Ich wünsche mir, daß die Einwandernden darüber aufgeklärt werden, was hier schon immer Sache war.”

“… was hier schon immer Sache war”? Dass “Migranten” sich dumm und deppich arbeiten um sich dann von denen, die ihnen ihr Überleben verdanken – also die Alex W., Herres usw. -, ermorden zu lassen? Solche Zustände waren in Deutschland zwar nicht “schon immer Sache”, wohl aber im “Tausendjährigen Reich”. Und das wollen Herre, Alex W. und die anderen Nazi-Hartzler ja wieder aufrichten.

Die Kritik am Mili Görüs Blatt erschöpft sich in “das sind Ausländer”, kein Sterbenswörtchen über die antirepublikanische, antisemitische,  islamistische Ausrichtung dieser sicherlich widerlichen faschistischen Mischpoke.  Die Ausländerfeindschaft tropft Kewil und seinen Stammkommentatoren auch hier aus jeder Pore und mit Mili Görüs haben er und seine Kameraden viele Gemeinsamkeiten – bis auf den Pass.