Archive for the ‘Pathologie’ category

NAZI-HARTZLER ALS SUCHENDE

December 11, 2011

Unglücksraben

Das Nazi-Hartzlertum hat seine historischen Bezüge in den Wirren der Nachkriegszeit nach WK-I. Der Postkartenmaler aus Braunau ist in seiner völkischen Psychose – die nicht nur auf Giftgaseinwirkungen zurückführbar ist – auf einige Gestalten gestossen, die dem autochthonen Deutschen einen Sonnenplatz im gesellschaftlichen Gefüge “erkämpfen” wollten. Auf wessen Kosten diese “Kämpfe” ausgetragen werden sollten,war früher wie heute übrigens eine ausgemachte Sache. Die zeitgeschichtliche Beschreibung dieses Häufchens Suchender hat der Diplomat André François-Poncet: in einer Schrift “Der Weg von Versailles bis Potsdam. Die Geschichte der Jahre 1919 bis 1945” niedergelegt:

„Er ist der Sohn eines kleinen Zollbeamten aus Braunau in Österreich, nahe der bayrischen Grenze, einem Städtchen, das, wie es scheint, zu allen Zeiten Zukunftsdeuter, Hellseher und Magnetiseure hervorgebracht hat. (…) Er weigert sich, nach dem Wunsche des Vaters Beamter zu werden. Er hält sich für einen Künstler, der für die Malerei begabt ist. Aber in Wien wird er nicht zur Kunstakademie zugelassen. Ebensowenig gelingt es ihm, Architekt zu werden. Er gerät in Not. Er wohnt im Obdachlosenasyl und bettelt um eine warme Suppe an den Klostertoren. Er verrichtet allerlei Gelegenheitsarbeiten, ist abwechselnd Gepäckträger, Schneeschipper, Teppichklopfer und Anstreicher. (…) Er haßt die Sozialisten, bei denen er keine Unterstützung findet. Durch seine Lektüre erwirbt er sich autodidaktisch eine oberflächliche Bildung. Müde, in Wien ein kümmerliches Leben zu führen, geht er nach München, um dort zu vegetieren. 1914 bricht der Krieg aus, den er kommen sah und herbeisehnte. Obwohl Hitler dienstuntauglich ist, gelingt es ihm, beim 16. Bayrischen Reserve-Infanterie-Regiment einzutreten. Er macht den Krieg als Meldegänger beim Regimentsstab mit, ohne es weiter zu bringen als bis zum Gefreiten. Zweimal wird er verwundet. Der Waffenstillstand und die Niederlage schmettern ihn nieder und erwecken in ihm einen wilden Durst nach Revanche, nach Rache an den Verrätern. (…) Nach der Demobilisierung bleibt er in München in der Kaserne. Seine Vorgesetzten geben ihm den Auftrag, für den vaterländischen Gedanken zu werben und sie über die herrschenden politischen Strömungen zu unterrichten. Nun sucht er die sonderbaren Kreise von Aufgereizten und Aufreizern auf, Kommunisten, Sozialisten, Frontkämpfer, Freikorpsleute, Querköpfe, Verschwörer, Arbeitslose, von denen es in der bayrischen Hauptstadt wimmelt. Eines Tages gerät er in eine Versammlung, wo einige Unglücksraben, die sich als <Deutsche nationale Arbeiterpartei> bezeichnen, gravitätisch diskutieren. Ihre Ideen finden in seinem Geist Widerhall. Er schließt sich ihrer Partei als Mitglied Nr. 7 an.“ (Aus: André François-Poncet: Der Weg von Versailles bis Potsdam. Die Geschichte der Jahre 1919 bis 1945. 2. Aufl. Mainz/Berlin 1964, 123-25.)

Im 21. Jahrhundert finden sich die nationalsozialistischen Unglücksraben z.B. im Internet zusammen. Da die Mainstreampresse ihre Ideologie zu kurz kommen lässt,arbeiten “ehrenamtliche” Überzeugungstäter an der Aufbereitung tagespolitischer Nachrichten im Sinne des minderheitlichen Zieles der Machtübernahme. Das bleibt von den Sicherheitsbehörden nicht unbeachtet und wenn die Kameraden gegen Gesetze verstossen, kann es zum juristischen Nachspiel, wie hier in Mecklenburg-Vorpommern, kommen. Hier wird aus der Behördenstube in Rostock berichtet

Das tragische Ende des Axel M. – Von Furcht, Farce und Mitleid im Altermediaprozess

Amtstermin eines Nazihartzlers

Im Bericht heisst es :

“Der Inhaber des Gewaltmonopols hat ihn zuletzt unter Einsatz eines recht eindrucksvollen technischen Materialaufwands zur Strecke gebracht, wenn man bedenkt, dass es sich nur um eine einzelne, aus den alten unsanierten Mietskasernen der Frankenvorstadt Stralsunds heraus betriebenen Homepage handelte. Die Liste der ursprünglich geladenen Zeugen, die als Beamte mit dem Fall zu tun hatten, war einigermaßen lang.”

Diese aufwendige juristische Verfolgung wurde wiederum vom Freiheitsverherrlicher kommentiert:

Nicht schlecht. Sie deuten wenigstens den ökonomischen Unterbau des “Unternehmens” und seine Interessenkonvergenz zum Radikalstetatismus an: Die Liste der Beamten die mit den Fällen der vielen ganz perspektivlosen Nazi-Hartzler zu tun hatten – und immer noch haben – ist wirklich sehr lang. Altermedia ist ein Produkt des exzessiven Sozialstaats der uns auf brutalstmögliche Weise ausplündert – um z. B. die Altermedia-Betreiber am Leben zu erhalten und sie dann gelegentlich “unter Einsatz eines recht eindrucksvollen technischen Materialaufwands” (auf unsere Kosten, wohlgemerkt!) politisch zur Strecke zu bringen.

Nun mischen sich nicht nur Nationalsozialisten in der Öffentlichkeit ein. Auch deren Gegner treten auf den Plan. Als Gegenöffentlichkeit in Gestalt von Antifaschisten oder seit vielen Jahren vermehrt als Experten mit akademischen Weihen. An der Uni Trier gab es zuletzt eine Begebenheit,die vorauseilenden Gehorsam in der Tradition der Schröderschen Staatsantifa weit ausserhalb der Uni provozierte. Der AStA hat sich für die Ausladung des Militärhistorikers van Creveld ausgesprochen,weil der in rechten Medien wie “Junge Freiheit” veröffentlicht wurde,was auch den Dr. Heni auf den Plan rief:

Frauen und Schach – über männliche Ideologen bei der WELT

Ein linker AStA treibt Old Europe auf die Spitze,sammelt ein paar Links zu rechten Seiten und verteufelt eigentlich den mangelnden Antizionismus des Prof. aus Israel, hier schlägt nun ein Arier mit dem überdimensionierten Antisemitismusriecher (Alan Posener) – gemeint ist Dr. Heni – in die Bresche,und liefert den schmuddeligen Linken seinen schmuddeligen Privatetatismus auf die entgangenen Einladungskröten,weil er – wie immer – nicht eingeladen war.

Freiheitsverherrlicher schrieb am 08.11.2011 um 02:03 Uhr

“Schlimm genug, dass dieser Mann überhaupt nach Trier eingeladen und auch noch bezahlt wurde.”

Ach, daher weht der Wind also: Hartzler Heni (HH) nimmt es der Universität Trier übel dass sie, nein, nicht ihn, sondern einen – auch andernorts recht gutdotierten – “Gelehrten” für seinen Vortrag bezahlt. Nun ist es tatsächlich skandalös dass van Creveld und die Uni Trier Gelder in Anspruch nehmen, die ihnen aus uns auf brutale Weise abgepressten Steuerabgaben zugeschustert werden – um Ideologie zur Aufrechterhaltung ebendieses brutalen etatistischen Systems zu produzieren. Und Hartzler Heni hat alles Recht in der Welt sich über diesen Zustand oder alles beliebige andere zu äußern – sobald er seinen Lebensunterhalt selbst bestreitet. Nicht WIE Heni sich über van Creveld oder sonstwen äußert ist skandalträchtig – skandalträchtig ist allein DASS Heni sich auf unsre Kosten überhaupt über irgendwas äußert – und von anderen Radikalstetatisten hierfür auch noch Zuspruch erhält!

Diese simplen Wahrheiten wurden auf tw24 bedauerlicher Weise bisher nicht veröffentlicht. Unglücksraben als solche zu thematisieren gilt auch in gewissen antideutschen Zirkeln als obszönes Tabu. Im Netz existiert bereits ein Trüffelstück,das sich mit den übersichtlichen Gedankenkapriolen des promovierten Geisteswissenschaftlers und Kofferträgers in spe befasst: Braunbuch Dr. Clemens Heni.

Suchende Part 2: Noch eine Zeitzeugin der frühen Umtriebe

Die Schriftstellerin Hilde Domin wird von Marion Tauschwitz mit folgender zeitgeschichtlicher Beobachtung zitiert.

“‘Die Nazis bevölkerten diesen Vorhof (der Friedrich-Wilhelm-Universität Berlin im Winter 1930/31) so stark mit dem sogenannten vierten Stand, also den Arbeitslosen’, dass der Rektor darauf mit der Anordnung reagierte, dass sich nur noch Studenten auf dem Hof aufhalten durften.” (Aus: Marion Tauschwitz: Hilde Domin. Mainz am Rhein 2010, 48.)

Der Freiheitsverherrlicher hat wohl die Tauschwitz zur Kenntnis genommen. Immerhin hat er uns diese kurze Notiz beigebracht – die das Ungemach der Verpäppelung des sog 4. Standes – i.e. heute die Nazi Hartzler – auf den Punkt bringt.

“Wir sehen auch hier einen Verteilungskonflikt zwischen zwei Fraktionen von Transferleistungsempfängern, der damals jedoch noch eindeutig zuungunsten der Nazi-Hartzler ausging.”

Post Scriptum

Nationalsozialistischer Untergrund (nsu) gleich Hartzler Sozialistischer Untergrund (hsu)

Das Zwickauer Mördertrio hat die nationalsozialistische Ideologie in ihrer letzten Konsequenz rabiat umgesetzt und die Blogbetreiber sind nicht darüber verwundert. Immerhin haben die Kameradenthings in den letzten Jahren nicht nur virtuell die Eliminierung ihrer Projektionsobjekte (Ausländer, Juden, Linke,etc..) gefordert. Dass der VS diese Unterstützung im rechtsextremen Umfeld nicht mitbekommen hat, spricht zunächst für unzulängliche Quellenausbeutung der V-Leute. Hier muss ein Qualitätsmanagement zur Info-Beschaffung entwickelt werden. Aber warum machen wir uns hier eigentlich Gedanken über die Unzulänglichkeiten einer überflüssigen Behörde – es sei denn,der Dienstherr verspricht sich von den V-Kontakten zukünftig noch “konstruktive” Kooperationen.

Breivik ist also verrückt

In Norwegen wagen die Behörden einen neuen Ansatz, die Nazi-Hartzler auf Trockendock zu setzen: Rechtsextremen Ausländerfeinden und Antikommunisten mit Mordgelüsten möchte man dort mit angeheuerten Psychologen und Psychiatern beikommen. Es werden prozessual keine Mühen und Kosten gescheut,um den völkischen Wahn dorthin zu verfrachten,wo er hingehört: In das Pitaval geisteskranker Massenmörder oder Serientäter. Das ist aus wirtschaftslibertärer Sicht natürlich ein Holzweg. Ein Einsparen dieser gesellschaftlichen Gruppe wäre zielführender.

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