Archive for the ‘Freiheitsverherrlicher’ category

NAZI-HARTZLER ALS SUCHENDE

December 11, 2011

Unglücksraben

Das Nazi-Hartzlertum hat seine historischen Bezüge in den Wirren der Nachkriegszeit nach WK-I. Der Postkartenmaler aus Braunau ist in seiner völkischen Psychose – die nicht nur auf Giftgaseinwirkungen zurückführbar ist – auf einige Gestalten gestossen, die dem autochthonen Deutschen einen Sonnenplatz im gesellschaftlichen Gefüge “erkämpfen” wollten. Auf wessen Kosten diese “Kämpfe” ausgetragen werden sollten,war früher wie heute übrigens eine ausgemachte Sache. Die zeitgeschichtliche Beschreibung dieses Häufchens Suchender hat der Diplomat André François-Poncet: in einer Schrift “Der Weg von Versailles bis Potsdam. Die Geschichte der Jahre 1919 bis 1945” niedergelegt:

„Er ist der Sohn eines kleinen Zollbeamten aus Braunau in Österreich, nahe der bayrischen Grenze, einem Städtchen, das, wie es scheint, zu allen Zeiten Zukunftsdeuter, Hellseher und Magnetiseure hervorgebracht hat. (…) Er weigert sich, nach dem Wunsche des Vaters Beamter zu werden. Er hält sich für einen Künstler, der für die Malerei begabt ist. Aber in Wien wird er nicht zur Kunstakademie zugelassen. Ebensowenig gelingt es ihm, Architekt zu werden. Er gerät in Not. Er wohnt im Obdachlosenasyl und bettelt um eine warme Suppe an den Klostertoren. Er verrichtet allerlei Gelegenheitsarbeiten, ist abwechselnd Gepäckträger, Schneeschipper, Teppichklopfer und Anstreicher. (…) Er haßt die Sozialisten, bei denen er keine Unterstützung findet. Durch seine Lektüre erwirbt er sich autodidaktisch eine oberflächliche Bildung. Müde, in Wien ein kümmerliches Leben zu führen, geht er nach München, um dort zu vegetieren. 1914 bricht der Krieg aus, den er kommen sah und herbeisehnte. Obwohl Hitler dienstuntauglich ist, gelingt es ihm, beim 16. Bayrischen Reserve-Infanterie-Regiment einzutreten. Er macht den Krieg als Meldegänger beim Regimentsstab mit, ohne es weiter zu bringen als bis zum Gefreiten. Zweimal wird er verwundet. Der Waffenstillstand und die Niederlage schmettern ihn nieder und erwecken in ihm einen wilden Durst nach Revanche, nach Rache an den Verrätern. (…) Nach der Demobilisierung bleibt er in München in der Kaserne. Seine Vorgesetzten geben ihm den Auftrag, für den vaterländischen Gedanken zu werben und sie über die herrschenden politischen Strömungen zu unterrichten. Nun sucht er die sonderbaren Kreise von Aufgereizten und Aufreizern auf, Kommunisten, Sozialisten, Frontkämpfer, Freikorpsleute, Querköpfe, Verschwörer, Arbeitslose, von denen es in der bayrischen Hauptstadt wimmelt. Eines Tages gerät er in eine Versammlung, wo einige Unglücksraben, die sich als <Deutsche nationale Arbeiterpartei> bezeichnen, gravitätisch diskutieren. Ihre Ideen finden in seinem Geist Widerhall. Er schließt sich ihrer Partei als Mitglied Nr. 7 an.“ (Aus: André François-Poncet: Der Weg von Versailles bis Potsdam. Die Geschichte der Jahre 1919 bis 1945. 2. Aufl. Mainz/Berlin 1964, 123-25.)

Im 21. Jahrhundert finden sich die nationalsozialistischen Unglücksraben z.B. im Internet zusammen. Da die Mainstreampresse ihre Ideologie zu kurz kommen lässt,arbeiten “ehrenamtliche” Überzeugungstäter an der Aufbereitung tagespolitischer Nachrichten im Sinne des minderheitlichen Zieles der Machtübernahme. Das bleibt von den Sicherheitsbehörden nicht unbeachtet und wenn die Kameraden gegen Gesetze verstossen, kann es zum juristischen Nachspiel, wie hier in Mecklenburg-Vorpommern, kommen. Hier wird aus der Behördenstube in Rostock berichtet

Das tragische Ende des Axel M. – Von Furcht, Farce und Mitleid im Altermediaprozess

Amtstermin eines Nazihartzlers

Im Bericht heisst es :

“Der Inhaber des Gewaltmonopols hat ihn zuletzt unter Einsatz eines recht eindrucksvollen technischen Materialaufwands zur Strecke gebracht, wenn man bedenkt, dass es sich nur um eine einzelne, aus den alten unsanierten Mietskasernen der Frankenvorstadt Stralsunds heraus betriebenen Homepage handelte. Die Liste der ursprünglich geladenen Zeugen, die als Beamte mit dem Fall zu tun hatten, war einigermaßen lang.”

Diese aufwendige juristische Verfolgung wurde wiederum vom Freiheitsverherrlicher kommentiert:

Nicht schlecht. Sie deuten wenigstens den ökonomischen Unterbau des “Unternehmens” und seine Interessenkonvergenz zum Radikalstetatismus an: Die Liste der Beamten die mit den Fällen der vielen ganz perspektivlosen Nazi-Hartzler zu tun hatten – und immer noch haben – ist wirklich sehr lang. Altermedia ist ein Produkt des exzessiven Sozialstaats der uns auf brutalstmögliche Weise ausplündert – um z. B. die Altermedia-Betreiber am Leben zu erhalten und sie dann gelegentlich “unter Einsatz eines recht eindrucksvollen technischen Materialaufwands” (auf unsere Kosten, wohlgemerkt!) politisch zur Strecke zu bringen.

Nun mischen sich nicht nur Nationalsozialisten in der Öffentlichkeit ein. Auch deren Gegner treten auf den Plan. Als Gegenöffentlichkeit in Gestalt von Antifaschisten oder seit vielen Jahren vermehrt als Experten mit akademischen Weihen. An der Uni Trier gab es zuletzt eine Begebenheit,die vorauseilenden Gehorsam in der Tradition der Schröderschen Staatsantifa weit ausserhalb der Uni provozierte. Der AStA hat sich für die Ausladung des Militärhistorikers van Creveld ausgesprochen,weil der in rechten Medien wie “Junge Freiheit” veröffentlicht wurde,was auch den Dr. Heni auf den Plan rief:

Frauen und Schach – über männliche Ideologen bei der WELT

Ein linker AStA treibt Old Europe auf die Spitze,sammelt ein paar Links zu rechten Seiten und verteufelt eigentlich den mangelnden Antizionismus des Prof. aus Israel, hier schlägt nun ein Arier mit dem überdimensionierten Antisemitismusriecher (Alan Posener) – gemeint ist Dr. Heni – in die Bresche,und liefert den schmuddeligen Linken seinen schmuddeligen Privatetatismus auf die entgangenen Einladungskröten,weil er – wie immer – nicht eingeladen war.

Freiheitsverherrlicher schrieb am 08.11.2011 um 02:03 Uhr

“Schlimm genug, dass dieser Mann überhaupt nach Trier eingeladen und auch noch bezahlt wurde.”

Ach, daher weht der Wind also: Hartzler Heni (HH) nimmt es der Universität Trier übel dass sie, nein, nicht ihn, sondern einen – auch andernorts recht gutdotierten – “Gelehrten” für seinen Vortrag bezahlt. Nun ist es tatsächlich skandalös dass van Creveld und die Uni Trier Gelder in Anspruch nehmen, die ihnen aus uns auf brutale Weise abgepressten Steuerabgaben zugeschustert werden – um Ideologie zur Aufrechterhaltung ebendieses brutalen etatistischen Systems zu produzieren. Und Hartzler Heni hat alles Recht in der Welt sich über diesen Zustand oder alles beliebige andere zu äußern – sobald er seinen Lebensunterhalt selbst bestreitet. Nicht WIE Heni sich über van Creveld oder sonstwen äußert ist skandalträchtig – skandalträchtig ist allein DASS Heni sich auf unsre Kosten überhaupt über irgendwas äußert – und von anderen Radikalstetatisten hierfür auch noch Zuspruch erhält!

Diese simplen Wahrheiten wurden auf tw24 bedauerlicher Weise bisher nicht veröffentlicht. Unglücksraben als solche zu thematisieren gilt auch in gewissen antideutschen Zirkeln als obszönes Tabu. Im Netz existiert bereits ein Trüffelstück,das sich mit den übersichtlichen Gedankenkapriolen des promovierten Geisteswissenschaftlers und Kofferträgers in spe befasst: Braunbuch Dr. Clemens Heni.

Suchende Part 2: Noch eine Zeitzeugin der frühen Umtriebe

Die Schriftstellerin Hilde Domin wird von Marion Tauschwitz mit folgender zeitgeschichtlicher Beobachtung zitiert.

“‘Die Nazis bevölkerten diesen Vorhof (der Friedrich-Wilhelm-Universität Berlin im Winter 1930/31) so stark mit dem sogenannten vierten Stand, also den Arbeitslosen’, dass der Rektor darauf mit der Anordnung reagierte, dass sich nur noch Studenten auf dem Hof aufhalten durften.” (Aus: Marion Tauschwitz: Hilde Domin. Mainz am Rhein 2010, 48.)

Der Freiheitsverherrlicher hat wohl die Tauschwitz zur Kenntnis genommen. Immerhin hat er uns diese kurze Notiz beigebracht – die das Ungemach der Verpäppelung des sog 4. Standes – i.e. heute die Nazi Hartzler – auf den Punkt bringt.

“Wir sehen auch hier einen Verteilungskonflikt zwischen zwei Fraktionen von Transferleistungsempfängern, der damals jedoch noch eindeutig zuungunsten der Nazi-Hartzler ausging.”

Post Scriptum

Nationalsozialistischer Untergrund (nsu) gleich Hartzler Sozialistischer Untergrund (hsu)

Das Zwickauer Mördertrio hat die nationalsozialistische Ideologie in ihrer letzten Konsequenz rabiat umgesetzt und die Blogbetreiber sind nicht darüber verwundert. Immerhin haben die Kameradenthings in den letzten Jahren nicht nur virtuell die Eliminierung ihrer Projektionsobjekte (Ausländer, Juden, Linke,etc..) gefordert. Dass der VS diese Unterstützung im rechtsextremen Umfeld nicht mitbekommen hat, spricht zunächst für unzulängliche Quellenausbeutung der V-Leute. Hier muss ein Qualitätsmanagement zur Info-Beschaffung entwickelt werden. Aber warum machen wir uns hier eigentlich Gedanken über die Unzulänglichkeiten einer überflüssigen Behörde – es sei denn,der Dienstherr verspricht sich von den V-Kontakten zukünftig noch “konstruktive” Kooperationen.

Breivik ist also verrückt

In Norwegen wagen die Behörden einen neuen Ansatz, die Nazi-Hartzler auf Trockendock zu setzen: Rechtsextremen Ausländerfeinden und Antikommunisten mit Mordgelüsten möchte man dort mit angeheuerten Psychologen und Psychiatern beikommen. Es werden prozessual keine Mühen und Kosten gescheut,um den völkischen Wahn dorthin zu verfrachten,wo er hingehört: In das Pitaval geisteskranker Massenmörder oder Serientäter. Das ist aus wirtschaftslibertärer Sicht natürlich ein Holzweg. Ein Einsparen dieser gesellschaftlichen Gruppe wäre zielführender.

Hartzler aus Schnellroda stellen Herrn Jaeger

October 16, 2011

Es knirscht im rechten Gebälk, waren bisher nur materielle Verteilungskämpfe über Staatsknete berichtenswert, kommt es nun  zum showdown über die Deutungshoheit in der Rechten: Kubitschek will seine Zuhörer vor der bösen,bösen Welt abschirmen. Hierbei stand Endstation Rechts  zuverlässig Pate  Jäger wollte die Naziharztler von Schnellroda zurück in die Welt bringen.

In die Welt kommen bedeutet für Brodkorb & Co, z.B., den “Semiten” hoffähig zu machen. Für Jäger liefert die Obamaadministration mit ihren Attacken auf Israel laufend Gründe zum jubeln, so kann Rommels Traum doch wieder in die Welt gesetzt werden.

Politische Freundschaften hängen oft am seidenen Faden. Wie Lorenz Jäger über viele Jahre mit der Neuen Rechten in Deutschland kokettiert hat,ist landauf bekannt: Sein Hass auf Israel ist zwar nicht legendär,sondern Mainstream in der deutschen Aussenpolitik und somit dort gut aufgehoben. Auch die ideologisch neokonservativen Importe aus den USA sind dem nun ehemals Rechten Jäger seit langer Zeit ein Dorn im Auge. Herr Jäger ist nun weltpolitisch von der Obamania angesteckt worden. Sowohl Israel als auch die Neocons haben seit der Obamaadministration aus der Sicht der Jägers und anderer Antiimps längst nichts mehr zu lachen. Seitdem die Clintonianer in Washington regieren,sind die ehemaligen USA-Feinde im antiimperialistischen Rausch ,so auch der neue Gutmensch Jäger. Die Einsprengsel neurechter Provenienz haben ihren schalen Glanz verloren, der Gutmensch Jäger braucht sie nicht mehr. Zuletzt der Rohrkrepierer Stadtkewitz in Berlin gaben den Beleg für Erfolglosigkeit ab. Islamkritik ist kein probates Mittel,um den Wutbürger von rechts anzuregen,einer neuen rechten Kraft parlamentarische Aufträge zu erteilen. Auch der liberale Sturm aus Berliner Hinterbänklerreihen auf Griechenland hat nur 1,8 % gebracht und da sind unerschrockene Stammwähler ohne Wutaffekte schon mit eingerechnet.

frühaufstehen? aber bitte nicht auf unsere kosten!

Neben PI ist Götz Kubitschek von der Freundschaftskündigung des Jäger betroffen. Hier treffen zwei erfahrene Akteure der rechten Szene aufeinander, die im dirigieren rechter Kampagnen Erfahrungen besitzen.. Der Lorenz Jäger fristet als Kulturredakteur der FAZ ein leidliches Dasein als Journalist. Der Kubitschek hingegen vertreibt sich mit den Hartzlern in Schnellroda die Zeit zwischen Reservistenübungen der Bundeswehr – ob er damit seinen Lebensunterhalt selbst bestreiten kann,bleibt wohl kaum offen.

Konkretum. Lorenz Jäger

Genuin konservativ wäre es, die Vorschläge Barack Obamas zum Friedensprozess im Nahen Osten – Israel in den Grenzen von 1967 – ernster zu nehmen als die expansiven Anliegen der israelischen Siedler. Aber gerade mit deren Parteien haben sich Wilders, Stadtkewitz, die FPÖ und der belgische rechtspopulistische „Vlaams Belang“ im vergangenen Jahr höchst offiziell verbündet.

Hier findet sich der Realltypus dt. Obamaanhängerschaft, denn dort fängt man mit der Judensäuberung direkt in Jerusalen an,um den Rest Israels möglichst bald mit  erledigt zu wissen – die Wutbürger in Kairo, Gaza und Teheran stehen schon in ihren Startlöchern zum grossen Halali.

Götz Metaphysik der dt. Orange

Jäger hat den Ernst der Lage nie begriffen, er hat unseren Ernst nie begriffen und hat die weiße, zähe Wurzel der Orange nie freigelegt: jene Überzeugung, daß es für uns Deutsche ein „Wir“ und ein „Nicht-Wir“ gebe ……

Die Metaphysik der dt  Orange soll gerettet werden gegenüber Jägers Antirassismus, den der Óbama als Vorkämpfer auf die Fahne des Weissen Hauses gesetzt hat. Jäger hofft auf den Jihadismus gegen Israel und Obama gibt ihm alle Hoffnung auf diese Verwirklichung.

Ein schopi kommentiert:

Lieber Herr Kubitschek,
zu den FAZ Spießern habe ich nichts zu sagen, bei Ihnen habe ich die Hoffnung noch nicht aufgegeben, und wenn sie in entspannter Runde solch „grüne“ Entdeckungen machen, ja wunderbar, der „Öko-Gedanke“ gehört auch irgendwie zu Deutschland und die grüne Partei hatte einmal Mitgründer wie Baldur Springmann ein Ur Konservativer, wenn man so will. Es wäre auch nicht schlecht, wenn man einmal davon ablassen würde „Opfer“ dieses Systems zu diskreditieren (wie ich in diesem Blog schon über Sozialhilfeempfänger gelesen habe) – auch eher neoliberalem ausgerichtete Plattformen wie „eigentümlich frei“ wohin ja auch Querstrassen führen, sind keine Empfehlung für deutsches Gedankengut –
Gruß in die staubige Kartoffelackeridylle in Mitteldeutschland!

Damit ist die ökonomische Basis dieses Konflikts freigelegt – was unvermeidlicherweise den Freiheitsverherrlicher auf den Plan rief

„… auch eher neoliberalem ausgerichtete Plattformen wie „eigentümlich frei“ wohin ja auch Querstrassen führen, sind keine Empfehlung für deutsches Gedankengut – …“

Sehr schön, jetzt lassen Sie die Katze doch noch aus dem Sack (hatte schon befürchtet dass niemand außer mir mehr auf die ökonomische Basis des „Bruderzwists“ zwischen Jäger/FAZ und PI/Sezession eingehen wird). „Deutsches Gedankengut“ ist die Rechtfertigung einer Haltung sich auf die faule Haut zu legen, seine Nichtvermittelbarkeit als systembedingt zu halluzinieren – und sie letztlich den Ausländern (Konkurrenz um Arbeitsplätze) und Juden („Finanzhaie“) anzulasten, von denen man sich als Urdeutscher dann aber doch ganz gern durchfüttern lässt. Ob in Schnellroda oder Bergisch-Gladbach. Da neidet man es dann einem Frohgemut wie Jäger der im FAZ-Feuilleton untergekommen ist und für den die Welt daher nicht absolut böse, „verjudet“ und „verausländert“ ist. Einen Glückspilz, der seinen ehemaligen „Kameraden“ vorwirft sich nicht einmal über Dinge freuen zu können die jeden Nazi freuen müssen: z. B. ein „Neger“präsident und eine Blondine an der Spitze der USA die ein Problem damit haben wenn Juden sich in Ostjerusalem ansiedeln.

Kein Wunder,dass der Kubitschek darauf nichts erwidern kann,ausser dumpfe Unterstellungen und quälende Linkverweise auf Kommentare in  sein Nazihartzlerforum.

@Götz: „Zuwenig oder zuviel Geld: Beides versaut über kurz oder lang dem Durchschnitt (nie dem besonderen, untypischen Einzelnen) den Charakter, weil menschliches Maß fehlt.“ Ob ich mich jemals zu solchem Argumentationsniveau hocharbeiten werde? Und zu welchem Preis (ich meine auf dem bösen freien Markt)?

„Sezession vom Mainstream macht eigentümlich frei.“ Ja, bitte, seien S‘ so frei, sezedieren Sie sich nach Herzenslust vom mainstream, aber – jetzt kommt gleich wieder ein kaltherzig-plutokratisch-libertärer Wermutstropfen für Sie und Ihr „Volksrahmen“-Denken: Tun Sie dies bitte, bitte, bitte, bitte nicht auf unsere Kosten!!!!

Die zweite Einlassung des Kubitschek zeugt von ähnlicher Brillianz wie die Erste

(…) antwort kubitschek:
1. gell, das ärgert Sie: eine einfache aussage, nichts kompliziertes, sondern etwas, worüber Sie lange nachdenken müssen, ohne es zu begreifen.
2. auf Ihre kosten läuft hier gar nichts, ich weiß, daß Sie beim staat arbeiten.
3. ich weiß das, weil ich jemenden gefragt habe, der es weiß. aber sonst weiß es hier kaum einer: denn Sie sind so freiheitlich, daß sie unter pseudonym schreiben und ihre seite für echte männer auch mit einem ganz und gar nicht transparenten impressum laufen lassen. schon toll, soviel mut.

Kubitschek ist weder ein Jäger noch ein Tiger  sondern ein kümmerlicher sachsen-anhaltinischer Bettvorleger. Ein deutsches Opfer halt.

PS: Jäger als gesunkenes  Dickschiff am Beispiel Junge Freiheit.

8. Mai 2011:Ist das Mutterkreuz noch aktuell ?

May 8, 2011

 Die Ideologieproduktion schreitet unermüdlich voran in diesem Land. Gab es doch im vergangenen Jahrzehnt noch die Debatte um die Dankbarkeit für die Befreiung von den Nazis gegenüber den Alliierten inkl. SU. 2011 wird nun unumwunden wieder über die Hoheitsrechte auf das Mutterkreuz schwadroniert. Kurz vor dem 8. Mai 1945 hat die Ikone der Mutterkreuzträgerinnen Magda Göbbels sich, ihren Mann und ihre vielen Kleinkinder im Führerbunker vom Leben zum Tode gebracht. Selbst dieser hochdekorierten Nazisse muss aufgefallen sein,das Mutterkreuzkonzept war gescheitert.

Anno 2011 fällt den Wahlkampfstrategen der SPD in Meck-Pomm familienpolitisch nichts besseres ein, als sich mit der NPD zu messen. Antifaschismus  wird so von der SPD Meck-Pomm als Konkurrenz zweier um Nazihartzler bemühter Politvereine verortet. Offenbar in satirischer Bemühung wird von sozialdemokratischen Eiferern im Beitrag “Storch Heinar befiehlt zum 8. Mai: Ehrt Eure Mütter – sie sind die Besten!” versucht, der NPD das Label auf das Mutterkreuz abzujagen. Der Freiheitsverherrlicher stellt dazu – bisher unveröffentlicht- klar:

“In diesem Sinne: Mutti ist die Beste!” Klar, wir brauchen, gerade in M.-V., viiiiiiiiielmehr kleine Nazi-Hartzler, das ist doch der Sinn Ihres peinlichen “Liebste-Mutti”-Lobs! Lustig, dass Sie krampfhaft versuchen den “Sinn” Ihres Beitrags von dem der Nazi-Familienpolitik zu unterscheiden was Ihnen nicht gelingen mag. Denn natürlich geht es den Juso-Etatisten bei der Ehrung ihrer “liebsten Muttis” um nichts anderes als den Hitler-Kollektivisten und ihren bekennenden Nachfolgern von der NPD: Der doitsche Nachwuchs soll produziert werden um sich dann von den bösen “Fremdvölkischen” ernähren zu lassen, die sich dann von Ihrem Genossen als nur im Obst- und Gemüsehandel brauchbar verhöhnen lassen müssen

 In Meck-Pomm sind demnächst Landtagswahlen, eine Frau Schwesig (SPD) hat sich unlängst mit Hartz-IV-Aktivismus in die bundesrepublikanische Öffentlichkeit gewagt. Es ging um die 5€ Erhöhung des Regelsatzes. Das war den Mutterkreuzlern von der SPD zu wenig staatspolitischer Einsatz – heraus kamen zusätzliche Rechtsansprüche auf Vereinsbeitrags- und Schulnachhilfebeihilfen. Das sozialdemokratisch avisierte Beschäftigungsprogramm für mehr Schulsozialarbeiter blieb glücklicherweise auf der Strecke. Dass diese Art der Beglückung bis dato nur von 2% der “Anspruchsberechtigten” überhaupt beantragt wurde, wird übrigens gegen das beglückte Pauperkollektiv der Hartzler gewendet: Glaubt man einschlägigen Medienreportagen, so sind sie angeblich zu dumm ,ihren eigenen Vorteil beim sozialdemokratisch aufgeladenen Staat auch geltend zu machen

Als Libertäre glauben wir diesen Reportagen freilich nicht.Wir denken weiterhin, hier gehört gnadenlos gekürzt, bei Frau Schwesig, Herrn Pastörs, Herrn Brodkorb und ihren Schützlingen sowieso. Es gilt das Vermächtnis des 8. Mai: Nazis gehören auf Null gekürzt !!!!!

Risiko über die Klippe

April 11, 2011

Zonengabi im Glück,November 1989

Der über Ostjapan gekommene Tsunami bringt nun  Atomkraftwerkbefürworter in arge Bedrängnis, auch  liberale Denker mühen sich an der Neubewertung des Risikobegriffs ab. Wer sich für den denkerischen Steinbruch interessiert, kann bei Ulrich Beck nachlesen, wie das Thema Risikogesellschaft in der BRD Mitte der 80er Jahre von soziologischer Warte aus angegangen wurde. Politisch ist das Risikothema leicht abgehandelt: Was der Staat seinen Bürgern an Unwägbarkeiten nicht abnimmt, soll in der Hand von Versicherungen oder in Privathand verbleiben – alles , was darüber hinaus geht,kann als Zumutung mit Wutpotential begriffen werden.

Nun hat vor einiger Zeit in Meck-Pomm ein Lüftchen überm Erdbeerfeld eine Massencaramboulage mit vielen Toten und Verletzten auf der A-19 ausgelöst. Kurzum, es war endlich wieder einmal etwas los im uninteressantesten Bundesland dieser Republik. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen potentiell verursachende Kraftfahrzeugbetreiber, ob sie nicht etwa zu schnell in die Sandstaubwolke gefahren seien. Die anreinenden Agraringineure fahren vorsichtshalber etwas Gülle auf ihr vertrocknetes Land.

In Meck Pomm werden aber nicht nur autobahngefährliche Erdbeeren und Raps angebaut, virtuell geht es dort nicht weniger abständig zur Sache. In die sozialdemokratische Plauderei “Darf man Nazis blockieren? Ein Streitgespräch mit Mathia Brodkorb” mischt sich dann doch der Freiheitsverherrlicher ein.

“[Anmerkung für zukünftige ArbeitgeberInnen und die Presse: Das heißt nicht, dass ich ständig und immer Ordnungswidrigkeiten begehe oder es toll finde, wenn welche begangen werden. Ich versuche keine zu begehen.]”

Sie können sich schon denken was jetzt kommt. Für die 49 Quadratmeter die sie sich mit ihrer Äußerung eingehandelt haben müssen wir natürlich aufkommen.

Sozialdemokraten müssen sich immer wieder über “law and order” verständigen. Die soziale Risikoabsicherung ist aber jederzeit gewährleistet, auch für potentielle antirepublikanische Straftäter.

„Alles in allem halte ich es für eine gesunde Entwicklung, dass Risiko wieder einen Preis hat.“ Dr.rer.pol. Herbert Walter, (*1953), Chef der Dresdner-Bank.

Auch das noch

February 12, 2011

Orient und Okzident: Wut-Bürger

“Du wolltest von mir,dass ich über Möglichkeiten zur Linderung von Wut schreibe,Novatus,und nicht ohne Grund,scheint mir,hat dir gerade dieser Affekt Angst gemacht,ist doch unter allen kein anderer so widerwärtig und keiner so ausser sich.” (Seneca, de ira)

Altes Jahr,neues Jahr. Kein Land in Sicht

Shoe-Talk

arab street:when shoes start talking

Der Winter neigt sich dem Ende zu,der Irrsinn etatistischer Denke leider nicht. O.K.,vergleicht man die Probleme der Leute im Maghreb und in Ägypten mit hiesiger Ideologieproduktion, so mag der Luxusgedanke nicht fern liegen – in der deutschen Medienfresse hat man sich ja schon mit Erwin Rommels Ex-Bündnispartnern von der Muslimbruderschaft magisch angezogen arrangiert, Wahlprozente und Ministerjobs werden schon aus dem Kaffeesatz des Strassenmobs herausgelesen und verteilt. Aber hüben wie drüben plündern “Ali-Baba und die 40 Räuber” ihre Gesellschaften aus.

Die Erkenntnisproduktion zur Abwendung dieses Umgemachs ist gelinde gesagt übersichtlicher Natur. Auch der Revolutionsbegriff wird überstrapaziert,wenn Ali Baba sich nach Misstrauensvotum durch die Bevölkerung mit den Goldbarren im Gepäck so einfach absetzt,während seine Folterknechte den Übergang zur Demokratie gestalten. Lächerlich!

Brehms Tierleben: Wie Arbeitsbienen auf Quallen treffen

Die Menzel-Roth-Affäre. Schlanker Hartzler versus “Fette Qualle” Claudia Roth zeigt “Blaue Narzisse” an

Felix im Glück

Claudia bei der Arbeit

  1. Freiheitsverherrlicher meint:
    24.01.2011 um 9:51 Ein Vertreter der Arbeitslosen-Lobby Sachsen-Anhalts schmäht eine mit stattlichen öffentlichen Zuwendungen und Rentenansprüchen ausgestattete Berufspolitikerin als eine “fette Qualle”. Ein klassischer Verteilungskonflikt zwischen Transferleistungsempfängern.

Der virtuelle Eigenwert des Arbeitsbienenlebens kann hier weiter studiert werden.


Mehrfach vorbestrafter NPD-Mann saniert Amtsgericht

Am Futtertrog des öffentlich-rechtlichen Budgets sollen also nur ideologisch einwandfreie Bürger mit weisser Weste teilhaben. Ein mutiger Massstab,aufgestellt ausgerechnet von einen Politiker.

Sonntag, den 16. Januar 2011 um 20:34 Uhr veröffentlicht von Freiheitsverherrlicher

@Schwab
Herr Schwab, möchten sie ernsthaft bestreiten dass der deutsche Staat monatlich Milliarden (!) € solchen Leuten zur Verfügung stellt, deren “Gegenleistung” darin besteht als echte doitsche Leistungsträger 12 bis 18 Stunden am Tag nichts anderes zu tun, als innerhalb und außerhalb des Internet eine Erhöhung ihrer Transferleistungssätze zu verlangen – und gleichzeitig einem großen Teil derer, die für die so verwendeten Steuergelder aufkommen müssen, die “Rückführung” anzudrohen? Tatsache ist: Auch Millionen bö-bö-böse “Fremdvölkische” schuften sich dumm und deppich damit die Helden des “Nationalen Widerstands” nicht ihrerseits den alltäglichen Sorgen des Broterwerbs nachgehen müssen.

Von “Endstation Rechts” ist nichts weniger zu erwarten als das zu thematisieren. Wäre ja auch peinlich, wenn die SPD offen eingestehen würde, dass ihre radikaletatistischen Forderungen nach Erhöhung von AlgII usw. den von ihnen angeblich so verabscheuten Helden des “Nationalen Widerstands” zugute kommen. (Welch blöder arbeitender “Migrant”, der SPD wählt und damit sicherstellt, dass diejenigen, die ihn bedrohen, in Zukunft noch bequemer auf seine Kosten ihrem “politischen Engagement” nachgehen können!)

Da geht mir schon die Hutschnur hoch wenn die Truppe des von Transferleistungen lebenden Diplomphilosophen Brodkorb seinen Nazi-Kollegen Andrejewski, der 2006 durch den Einzug der NPD in den Landtag sozusagen eine astronomische AlgII-Erhöhung erfuhr, als “Arbeitsbiene” tituliert.

Smash Etatism, kann ich da nur sagen, auf dass Brodkorb, Andrejewski et al. vielleicht irgendwann einmal wirklich in Erwägung ziehen FREISCHAFFENDE Arbeitsbienen zu werden. 🙂


Dem E-R-Spektrum kann aber nicht vollständig die  etatistische Regression attestiert werden,solange gelegentlich Kommentatoren wie B-C. zu einer libertären Gedankenregung fähig sind:

(….) wissen sie denn genau, ob er das eine oder das andere ueberhaupt will? darueberhinaus stehen einem juristen wesentlich mehr wege offen, als die aufgefuehrten – wenn es nicht sogar das universalverwertungsstudium schlechthin ist. bei den zweiten von ihnen beruecksichtigten weg hatte ich uebrigens einen gedankenimpuls mit voellig entgegengesetztem ergebnis. (…)

Epilog

Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut. Uns ist auf “E-R” allerdings aufgefallen,dass libertäre Einwendungen in der Kommentarspalte oft länger in der Moderationsschleife hängen bleiben oder garnicht freigeschaltet werden. Währenddessen können Nazis und Dummdödels nach Herzenslust ihren Ganglien freien Lauf lassen. Ein bedenkliches Schlaglicht auf eine sog. antifaschistische Internetseite aus dem ostzonalen Spektrum der Sozialdemokratie – die sich ja aktuell um die Hartzler im Vermittlungsausschuss des Bundestages verdient machen, indem sie die 5 € monatlicher Transferleistungserhöhung mitblockieren und so den Sozialetat immerhin einige Wochen um die fälligen Zinszahlung entlasten. Im Nachgang ist aber nichts zu erwarten, denn der öffentliche Beschäftigungssektor wird um Sozialarbeiter- und Verwaltungsstellen bereichert.

Und raten Sie mal,wer das wieder bezahlen soll?

Reform-Wut

Den Knüller haben wir für den Schluss aufbewahrt: Jobcenter wird jetzt in der Hauptstadt neuerdings mit kleinem J in einem Wort geschrieben,jobcenter eben.

jobcenter alt

jobcenter neu 2011

Spieglein, Spieglein an der Wand. Wer ist der nützlichste Hartzler im ganzen Land?

September 4, 2010

Man ist umgeben von Etatisten, auf beiden Seiten des Futtertroges lauern Subjekte,die das Geld der Anderen verjubeln wollen. Die sog. guten Gründe werden brav nachgeliefert, die Ideologieproduktion scheut keine Mühen.

Kunden mit Termin bitte beim Wachschutz melden. Jobcenter Berlin 2010

Es ist ein Kreuz, hier die Spreu vom Weizen zu trennen. Wir fangen einfach mal an:

Der Bundesbankcontroler  Thilo S. – lebt seit Jahren um ein Vielfaches besser als die ihn unterstützenden Nazihartzler –  vertritt seine eher seltsame Meinung über die Zusammensetzung der Bevölkerung in Deutschland. Er bemüht ortsfreie  genetische Bilder, Rassenkunde und eine Aussonderung des “human trash” nach Kulturräumen. Kommt das bekannt vor? Spenglers  “Untergang des Abendlandes” wird auf “pro-deutschland” – Niveau aufgewärmt und dem libertären Hirn platzen schon die Adern.  Sollte es nun um Meinungsfreiheit (ein hohes Gut) gehen oder wird hier die Multikultiideologie mit der dicken Berta zerkloppt? Theo wir fahren nach Lodsz? Da versucht ein elitär verkapselter SPDler den Völkischen ein paar Stimmen abzujagen und der eigene Laden dankt es nicht einmal. Die Autoren dieses Blogs sehen das Problem nicht in der Frage, wer wie oder wann einen etatistischen Arbeitsplatz zu- oder abgesprochen bekommt. Der Skandal liegt eher in der Sichtweise einer Mehrheit, die Integration für eine originär sozialstaatliche Aufgabe hält. Subjekte werden als Manövriemasse eines sozialen Staates betrachtet, die Freiheit bleibt dabei völlig  auf der Strecke. Ob Migranten oder Arbeitslose,  sie sind alle Daumenlutscher einer grossen etatistischen Idee. Das ist die Crux.

Aber die  SPD hat noch ganz andere Knalltüten in petto. Im Fahrwasser des Antifaschismus wackelt seit ein paar Jahren ein Philosoph und Altsprachler (ein Schrumpf-Strauss) durch das virtuelle Politikdickicht., beheimatet in Meck-Pomm wird ein ideologischer Salat gemischt, der in Eckhard Jesses Totalitarismustheorie nur einen Auftakt für Querfronten skizziert, die letztlich nur die Plätze in den ersten Reihen am etatistischen Futtertrog neu verteilen möchte. Da sind auch für die Mankells und Eichbergs immer noch Plätze im Parkett  frei – der Thilo hat ja bereits seinen Platz am Staatstrog gesichert – so kurz vor der Pension wird ihm aber die Undankbarkeit von den etatistischen Rachegöttinnen übel genommen. Der Freiheitsverherrlicher hat kürzlich in einer Debatte anfang August 2010 über den sog. Sozialbetrug eines Neonazis  trefflich (aber unveröffentlicht)  geschrieben:

Schön wäre, wenn die Welt wirklich so wäre wie endstation rechts sie darstellt: Ein Nazi erschleicht mutmasslich 18 000 € und hat gute Chancen dafür belangt zu werden. Verschwiegen wird von ER, das zusammen mit der NPD unseren exzessiven “Sozialstaat” mit Zähnen und Klauen verteidigt, die Höhe der tatsächliche Kosten die die Millionen kleiner Nazi-Hartzler LEGAL verursachen. Sie belaufen sich bekanntlich auf monatlich Milliarden (!) €.

Da hilft nur eins: Kürzen, kürzen, dreimal kürzen – bei den Nazi-Hartzlern und denen die sie als “Sozialstaats”-Lobbyisten am Leben halten – und uns auch die in dem Artikel erwähnten 18 000 € zunächst einmal als Steuerabgaben abgepresst haben.”.

Ob sich Thilo S. über die Hartzler lustig macht, Kopftuchmädchen wittert oder ob es die Nachlassverwalter sozialdemokratischer Wohlfahrtstaatlichkeit sind, ist  völlig einerlei. Beide transportieren die gleiche Haltung staatlicher Zuständigkeit für Lebensbereiche, die dem Einzelnen selbst zur Entscheidung vorbehalten sein sollten. Wer im Glashaus sitzt,sollte nicht mit Steinen werfen.

PS:

Interessant ist die Betroffenheitseinlassung eines von Verhartzung bedrohten Sozialwissenschaftlers, der in eindrucksvoller Weise THILOS POLITISCHES KONZEPT verstanden hat, er schreibt

Doch Sarrazin ist kein Intellektueller, er ist Politiker. Und folgende Stelle, ein Vorabdruck aus seinem Buch aus dem Berliner Tagesspiegel, hat deutliche Züge von Präfaschismus:

„Jeder Arbeitsfähige, der Unterstützung erhält, muss sich an gesetzlichen Arbeitstagen zur festgesetzten Uhrzeit dort einfinden, wo er eingeteilt ist. An die Stelle gemeinnütziger Arbeit treten bei jenen Migranten, die der deutschen Sprache nicht ausreichend mächtig sind, Sprachkurse.“

So zu tun, als ob ‚Bildungsferne‘ oder Arbeitslosigkeit von Muslimen mit die größten Gefahren für dieses Land seien, ignoriert die Tatsache, dass gerade diejenigen mit Abitur und guter Ausbildung Antisemitismus klein reden wenn nicht fördern und zumal deutsche Forscher den Islamismus unterstützen und nicht analysieren und bekämpfen. Das Gerede um „Islamophobie“ wird ja gerade auch von nicht-muslimischen Forschern und Publizisten in die Öffentlichkeit getragen. Quelle

In Sarrazins Deutschland,das sich nicht abgeschafft hat,bleibt Clemens Heni nach Absolvierung eines Sprachkurses  die Perspektive eines unbezahlten Kofferträgers für das “Zentrum für Antisemitismusforschung” (TU-Berlin)  übrig. Merke:  Auch ein Kofferträger muss pünktlich sein!

Es knirscht

December 17, 2009

… im islamkritischen Gebälk.

In ‘Ich male mir die Welt, widde widde wie sie mir gefällt.’ auf  Endstation.Rechts macht Mathias Brodkorb himself sich Gedanken über eine in Kameradenkreisen als “verstrahlt” geltende  Ex-CDU, Ex-Junge Freiheit und nun Deutsche Stimme Autorin.  Kurzum, es geht um Angelika Willig.

Auf Brodkorbs Infoseite wird buchstabiert, warum Frau Willig als Selbstverortung in einer Art Schokoladenfabrik wie Willy Wonka leben muss: Ihre Bewegungskameraden sind alle Oompa Loompas, die in christlicher Grundüberzeugung das Abendland retten wollen – oder zumindest bei dessen Rettung behilflich sein wollen.

Dem Freiheitsverherrlicher ist diese spezielle Art der ideologiekritischen Überführung ziemlich schnuppe, er stellt fest:

Dienstag, 15. Dezember 2009 um 23:48 veröffentlicht von Freiheitsverherrlicher

Rot braune Querfrontler wie Angelika Willig, Marc Oliver Scherer, Reinhold Oberlercher, Klaus Rainer Röhl und Werner Olles gehen mir nicht auf den Keks weil sie Querfrontler sind, nicht einmal deshalb weil sie uns ständig ungefragt in unsern Stammforen nerven. Nein, ich halte nur und ausschliesslich für skandalös dass sie dies, ohne ihren Lebensunterhalt selbst bestreiten, völlig umstandslos AUF UNSRE KOSTEN tun. (Ausnahme: Klaus Rainer Röhl. Der hat geerbt und daher keinen Anspruch auf alg II.)

In ähnlicher Weise wie Frau Willig ist auch Kewil von Fakten&Fiktionen verzaubert. Seine Oompa Loompas sind in diversen PAX- und PRO-Zusammenhängen im Weinberg des Herrn am Werk. Kewils Hoffnungsträger wechseln auch schon einmal den Namen, Zuverlässigkeiten im Geiste des Herrn stellen sich eben oft erst nach einiger Zeit heraus. Die schräge Welt des Kewil  ist vollgestopft mit Blendern und Lumpen, die sich an der eigentlichen Sache zur Rettung des Abendlandes vergehen.

Im Beitrag Bürgerbewegung Pax Europa: Berlin braucht Herrn Rouhs genau so dringend wie Loch im Kopf – nämlich absolut nicht! wird auf die gefälschte Kritik von PAX an einer ehemals kläglichen Figur von Pro-Köln abgehoben, die nun unter anderem Namen die nationale Sache nach vorne bringen möchte. Nich zufällig werden auf seinem Blog die selben Figuren wie bei Brodkorb vom Freiheitsverherrlicher in Stellung gebracht:

  1. Freiheitsverherrlicher meint: 17.12.2009 um 1:19 @Leserin Hätte mich auch sehr gewundert wenn die “Distanzierung” von Pax Europa von der PRO-Bewegung echt gewesen wäre. Die beiden Bewegungen haben nämlich (fast) das gleiche Programm und die gleichen Ansprechpartner, auf Deutsch: lauter kleine Nazi-Hartzler, während die REP, die sich ja wirklich distanziert haben, eine klitzekleine Lobby schwäbischer Häuslebauer sind – denen die Hartzler auf der Tasche liegen.Das Milieu von Pax und PRO ist durchsetzt mit radikalisierten rot-braunen Querfrontlern. Angelika Willig, Klaus Rainer Röhl, Werner Olles, Mark Oliver Scherer, Benjamin Jahn Zschocke und, nicht zu vergessen, Reinhold Oberlercher gehen hier ein und aus. Auf unsere Kosten, versteht sich (außer Röhl, der als Erbe keinen Anspruch auf HartzIV hat).

Im Taka Tuka Land der deutschen  Kreuzfahrer ist viel Phantasie und Bewegung verborgen und in der Weihnachtszeit wird noch einmal extra hoch gepegelt. Ob dieses Niveau durch die Bewegungsfedern noch bis zum 6. Januar 2010  (Heilige drei Könige)  zu halten sein wird?