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8. Mai 2011:Ist das Mutterkreuz noch aktuell ?

May 8, 2011

 Die Ideologieproduktion schreitet unermüdlich voran in diesem Land. Gab es doch im vergangenen Jahrzehnt noch die Debatte um die Dankbarkeit für die Befreiung von den Nazis gegenüber den Alliierten inkl. SU. 2011 wird nun unumwunden wieder über die Hoheitsrechte auf das Mutterkreuz schwadroniert. Kurz vor dem 8. Mai 1945 hat die Ikone der Mutterkreuzträgerinnen Magda Göbbels sich, ihren Mann und ihre vielen Kleinkinder im Führerbunker vom Leben zum Tode gebracht. Selbst dieser hochdekorierten Nazisse muss aufgefallen sein,das Mutterkreuzkonzept war gescheitert.

Anno 2011 fällt den Wahlkampfstrategen der SPD in Meck-Pomm familienpolitisch nichts besseres ein, als sich mit der NPD zu messen. Antifaschismus  wird so von der SPD Meck-Pomm als Konkurrenz zweier um Nazihartzler bemühter Politvereine verortet. Offenbar in satirischer Bemühung wird von sozialdemokratischen Eiferern im Beitrag “Storch Heinar befiehlt zum 8. Mai: Ehrt Eure Mütter – sie sind die Besten!” versucht, der NPD das Label auf das Mutterkreuz abzujagen. Der Freiheitsverherrlicher stellt dazu – bisher unveröffentlicht- klar:

“In diesem Sinne: Mutti ist die Beste!” Klar, wir brauchen, gerade in M.-V., viiiiiiiiielmehr kleine Nazi-Hartzler, das ist doch der Sinn Ihres peinlichen “Liebste-Mutti”-Lobs! Lustig, dass Sie krampfhaft versuchen den “Sinn” Ihres Beitrags von dem der Nazi-Familienpolitik zu unterscheiden was Ihnen nicht gelingen mag. Denn natürlich geht es den Juso-Etatisten bei der Ehrung ihrer “liebsten Muttis” um nichts anderes als den Hitler-Kollektivisten und ihren bekennenden Nachfolgern von der NPD: Der doitsche Nachwuchs soll produziert werden um sich dann von den bösen “Fremdvölkischen” ernähren zu lassen, die sich dann von Ihrem Genossen als nur im Obst- und Gemüsehandel brauchbar verhöhnen lassen müssen

 In Meck-Pomm sind demnächst Landtagswahlen, eine Frau Schwesig (SPD) hat sich unlängst mit Hartz-IV-Aktivismus in die bundesrepublikanische Öffentlichkeit gewagt. Es ging um die 5€ Erhöhung des Regelsatzes. Das war den Mutterkreuzlern von der SPD zu wenig staatspolitischer Einsatz – heraus kamen zusätzliche Rechtsansprüche auf Vereinsbeitrags- und Schulnachhilfebeihilfen. Das sozialdemokratisch avisierte Beschäftigungsprogramm für mehr Schulsozialarbeiter blieb glücklicherweise auf der Strecke. Dass diese Art der Beglückung bis dato nur von 2% der “Anspruchsberechtigten” überhaupt beantragt wurde, wird übrigens gegen das beglückte Pauperkollektiv der Hartzler gewendet: Glaubt man einschlägigen Medienreportagen, so sind sie angeblich zu dumm ,ihren eigenen Vorteil beim sozialdemokratisch aufgeladenen Staat auch geltend zu machen

Als Libertäre glauben wir diesen Reportagen freilich nicht.Wir denken weiterhin, hier gehört gnadenlos gekürzt, bei Frau Schwesig, Herrn Pastörs, Herrn Brodkorb und ihren Schützlingen sowieso. Es gilt das Vermächtnis des 8. Mai: Nazis gehören auf Null gekürzt !!!!!

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