Archive for February 2011

Auch das noch

February 12, 2011

Orient und Okzident: Wut-Bürger

“Du wolltest von mir,dass ich über Möglichkeiten zur Linderung von Wut schreibe,Novatus,und nicht ohne Grund,scheint mir,hat dir gerade dieser Affekt Angst gemacht,ist doch unter allen kein anderer so widerwärtig und keiner so ausser sich.” (Seneca, de ira)

Altes Jahr,neues Jahr. Kein Land in Sicht

Shoe-Talk

arab street:when shoes start talking

Der Winter neigt sich dem Ende zu,der Irrsinn etatistischer Denke leider nicht. O.K.,vergleicht man die Probleme der Leute im Maghreb und in Ägypten mit hiesiger Ideologieproduktion, so mag der Luxusgedanke nicht fern liegen – in der deutschen Medienfresse hat man sich ja schon mit Erwin Rommels Ex-Bündnispartnern von der Muslimbruderschaft magisch angezogen arrangiert, Wahlprozente und Ministerjobs werden schon aus dem Kaffeesatz des Strassenmobs herausgelesen und verteilt. Aber hüben wie drüben plündern “Ali-Baba und die 40 Räuber” ihre Gesellschaften aus.

Die Erkenntnisproduktion zur Abwendung dieses Umgemachs ist gelinde gesagt übersichtlicher Natur. Auch der Revolutionsbegriff wird überstrapaziert,wenn Ali Baba sich nach Misstrauensvotum durch die Bevölkerung mit den Goldbarren im Gepäck so einfach absetzt,während seine Folterknechte den Übergang zur Demokratie gestalten. Lächerlich!

Brehms Tierleben: Wie Arbeitsbienen auf Quallen treffen

Die Menzel-Roth-Affäre. Schlanker Hartzler versus “Fette Qualle” Claudia Roth zeigt “Blaue Narzisse” an

Felix im Glück

Claudia bei der Arbeit

  1. Freiheitsverherrlicher meint:
    24.01.2011 um 9:51 Ein Vertreter der Arbeitslosen-Lobby Sachsen-Anhalts schmäht eine mit stattlichen öffentlichen Zuwendungen und Rentenansprüchen ausgestattete Berufspolitikerin als eine “fette Qualle”. Ein klassischer Verteilungskonflikt zwischen Transferleistungsempfängern.

Der virtuelle Eigenwert des Arbeitsbienenlebens kann hier weiter studiert werden.


Mehrfach vorbestrafter NPD-Mann saniert Amtsgericht

Am Futtertrog des öffentlich-rechtlichen Budgets sollen also nur ideologisch einwandfreie Bürger mit weisser Weste teilhaben. Ein mutiger Massstab,aufgestellt ausgerechnet von einen Politiker.

Sonntag, den 16. Januar 2011 um 20:34 Uhr veröffentlicht von Freiheitsverherrlicher

@Schwab
Herr Schwab, möchten sie ernsthaft bestreiten dass der deutsche Staat monatlich Milliarden (!) € solchen Leuten zur Verfügung stellt, deren “Gegenleistung” darin besteht als echte doitsche Leistungsträger 12 bis 18 Stunden am Tag nichts anderes zu tun, als innerhalb und außerhalb des Internet eine Erhöhung ihrer Transferleistungssätze zu verlangen – und gleichzeitig einem großen Teil derer, die für die so verwendeten Steuergelder aufkommen müssen, die “Rückführung” anzudrohen? Tatsache ist: Auch Millionen bö-bö-böse “Fremdvölkische” schuften sich dumm und deppich damit die Helden des “Nationalen Widerstands” nicht ihrerseits den alltäglichen Sorgen des Broterwerbs nachgehen müssen.

Von “Endstation Rechts” ist nichts weniger zu erwarten als das zu thematisieren. Wäre ja auch peinlich, wenn die SPD offen eingestehen würde, dass ihre radikaletatistischen Forderungen nach Erhöhung von AlgII usw. den von ihnen angeblich so verabscheuten Helden des “Nationalen Widerstands” zugute kommen. (Welch blöder arbeitender “Migrant”, der SPD wählt und damit sicherstellt, dass diejenigen, die ihn bedrohen, in Zukunft noch bequemer auf seine Kosten ihrem “politischen Engagement” nachgehen können!)

Da geht mir schon die Hutschnur hoch wenn die Truppe des von Transferleistungen lebenden Diplomphilosophen Brodkorb seinen Nazi-Kollegen Andrejewski, der 2006 durch den Einzug der NPD in den Landtag sozusagen eine astronomische AlgII-Erhöhung erfuhr, als “Arbeitsbiene” tituliert.

Smash Etatism, kann ich da nur sagen, auf dass Brodkorb, Andrejewski et al. vielleicht irgendwann einmal wirklich in Erwägung ziehen FREISCHAFFENDE Arbeitsbienen zu werden. 🙂


Dem E-R-Spektrum kann aber nicht vollständig die  etatistische Regression attestiert werden,solange gelegentlich Kommentatoren wie B-C. zu einer libertären Gedankenregung fähig sind:

(….) wissen sie denn genau, ob er das eine oder das andere ueberhaupt will? darueberhinaus stehen einem juristen wesentlich mehr wege offen, als die aufgefuehrten – wenn es nicht sogar das universalverwertungsstudium schlechthin ist. bei den zweiten von ihnen beruecksichtigten weg hatte ich uebrigens einen gedankenimpuls mit voellig entgegengesetztem ergebnis. (…)

Epilog

Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut. Uns ist auf “E-R” allerdings aufgefallen,dass libertäre Einwendungen in der Kommentarspalte oft länger in der Moderationsschleife hängen bleiben oder garnicht freigeschaltet werden. Währenddessen können Nazis und Dummdödels nach Herzenslust ihren Ganglien freien Lauf lassen. Ein bedenkliches Schlaglicht auf eine sog. antifaschistische Internetseite aus dem ostzonalen Spektrum der Sozialdemokratie – die sich ja aktuell um die Hartzler im Vermittlungsausschuss des Bundestages verdient machen, indem sie die 5 € monatlicher Transferleistungserhöhung mitblockieren und so den Sozialetat immerhin einige Wochen um die fälligen Zinszahlung entlasten. Im Nachgang ist aber nichts zu erwarten, denn der öffentliche Beschäftigungssektor wird um Sozialarbeiter- und Verwaltungsstellen bereichert.

Und raten Sie mal,wer das wieder bezahlen soll?

Reform-Wut

Den Knüller haben wir für den Schluss aufbewahrt: Jobcenter wird jetzt in der Hauptstadt neuerdings mit kleinem J in einem Wort geschrieben,jobcenter eben.

jobcenter alt

jobcenter neu 2011