Archive for September 2010

Spieglein, Spieglein an der Wand. Wer ist der nützlichste Hartzler im ganzen Land?

September 4, 2010

Man ist umgeben von Etatisten, auf beiden Seiten des Futtertroges lauern Subjekte,die das Geld der Anderen verjubeln wollen. Die sog. guten Gründe werden brav nachgeliefert, die Ideologieproduktion scheut keine Mühen.

Kunden mit Termin bitte beim Wachschutz melden. Jobcenter Berlin 2010

Es ist ein Kreuz, hier die Spreu vom Weizen zu trennen. Wir fangen einfach mal an:

Der Bundesbankcontroler  Thilo S. – lebt seit Jahren um ein Vielfaches besser als die ihn unterstützenden Nazihartzler –  vertritt seine eher seltsame Meinung über die Zusammensetzung der Bevölkerung in Deutschland. Er bemüht ortsfreie  genetische Bilder, Rassenkunde und eine Aussonderung des “human trash” nach Kulturräumen. Kommt das bekannt vor? Spenglers  “Untergang des Abendlandes” wird auf “pro-deutschland” – Niveau aufgewärmt und dem libertären Hirn platzen schon die Adern.  Sollte es nun um Meinungsfreiheit (ein hohes Gut) gehen oder wird hier die Multikultiideologie mit der dicken Berta zerkloppt? Theo wir fahren nach Lodsz? Da versucht ein elitär verkapselter SPDler den Völkischen ein paar Stimmen abzujagen und der eigene Laden dankt es nicht einmal. Die Autoren dieses Blogs sehen das Problem nicht in der Frage, wer wie oder wann einen etatistischen Arbeitsplatz zu- oder abgesprochen bekommt. Der Skandal liegt eher in der Sichtweise einer Mehrheit, die Integration für eine originär sozialstaatliche Aufgabe hält. Subjekte werden als Manövriemasse eines sozialen Staates betrachtet, die Freiheit bleibt dabei völlig  auf der Strecke. Ob Migranten oder Arbeitslose,  sie sind alle Daumenlutscher einer grossen etatistischen Idee. Das ist die Crux.

Aber die  SPD hat noch ganz andere Knalltüten in petto. Im Fahrwasser des Antifaschismus wackelt seit ein paar Jahren ein Philosoph und Altsprachler (ein Schrumpf-Strauss) durch das virtuelle Politikdickicht., beheimatet in Meck-Pomm wird ein ideologischer Salat gemischt, der in Eckhard Jesses Totalitarismustheorie nur einen Auftakt für Querfronten skizziert, die letztlich nur die Plätze in den ersten Reihen am etatistischen Futtertrog neu verteilen möchte. Da sind auch für die Mankells und Eichbergs immer noch Plätze im Parkett  frei – der Thilo hat ja bereits seinen Platz am Staatstrog gesichert – so kurz vor der Pension wird ihm aber die Undankbarkeit von den etatistischen Rachegöttinnen übel genommen. Der Freiheitsverherrlicher hat kürzlich in einer Debatte anfang August 2010 über den sog. Sozialbetrug eines Neonazis  trefflich (aber unveröffentlicht)  geschrieben:

Schön wäre, wenn die Welt wirklich so wäre wie endstation rechts sie darstellt: Ein Nazi erschleicht mutmasslich 18 000 € und hat gute Chancen dafür belangt zu werden. Verschwiegen wird von ER, das zusammen mit der NPD unseren exzessiven “Sozialstaat” mit Zähnen und Klauen verteidigt, die Höhe der tatsächliche Kosten die die Millionen kleiner Nazi-Hartzler LEGAL verursachen. Sie belaufen sich bekanntlich auf monatlich Milliarden (!) €.

Da hilft nur eins: Kürzen, kürzen, dreimal kürzen – bei den Nazi-Hartzlern und denen die sie als “Sozialstaats”-Lobbyisten am Leben halten – und uns auch die in dem Artikel erwähnten 18 000 € zunächst einmal als Steuerabgaben abgepresst haben.”.

Ob sich Thilo S. über die Hartzler lustig macht, Kopftuchmädchen wittert oder ob es die Nachlassverwalter sozialdemokratischer Wohlfahrtstaatlichkeit sind, ist  völlig einerlei. Beide transportieren die gleiche Haltung staatlicher Zuständigkeit für Lebensbereiche, die dem Einzelnen selbst zur Entscheidung vorbehalten sein sollten. Wer im Glashaus sitzt,sollte nicht mit Steinen werfen.

PS:

Interessant ist die Betroffenheitseinlassung eines von Verhartzung bedrohten Sozialwissenschaftlers, der in eindrucksvoller Weise THILOS POLITISCHES KONZEPT verstanden hat, er schreibt

Doch Sarrazin ist kein Intellektueller, er ist Politiker. Und folgende Stelle, ein Vorabdruck aus seinem Buch aus dem Berliner Tagesspiegel, hat deutliche Züge von Präfaschismus:

„Jeder Arbeitsfähige, der Unterstützung erhält, muss sich an gesetzlichen Arbeitstagen zur festgesetzten Uhrzeit dort einfinden, wo er eingeteilt ist. An die Stelle gemeinnütziger Arbeit treten bei jenen Migranten, die der deutschen Sprache nicht ausreichend mächtig sind, Sprachkurse.“

So zu tun, als ob ‚Bildungsferne‘ oder Arbeitslosigkeit von Muslimen mit die größten Gefahren für dieses Land seien, ignoriert die Tatsache, dass gerade diejenigen mit Abitur und guter Ausbildung Antisemitismus klein reden wenn nicht fördern und zumal deutsche Forscher den Islamismus unterstützen und nicht analysieren und bekämpfen. Das Gerede um „Islamophobie“ wird ja gerade auch von nicht-muslimischen Forschern und Publizisten in die Öffentlichkeit getragen. Quelle

In Sarrazins Deutschland,das sich nicht abgeschafft hat,bleibt Clemens Heni nach Absolvierung eines Sprachkurses  die Perspektive eines unbezahlten Kofferträgers für das “Zentrum für Antisemitismusforschung” (TU-Berlin)  übrig. Merke:  Auch ein Kofferträger muss pünktlich sein!

Advertisements