München ist wieder Hauptstadt der Bewegung

Posted November 24, 2009 by philolog
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Vom Bürgerbräukeller zum Franzsikaner-Plausch

Für einen Abend erschien Frankfurt am Main als der Ort des nationalen Befreiungsschlages – ksa bei Cohn-Bendit und Laschet. Dort wurde der Multikulti-Ideologie bei Präsenz beinahe der ganzen Bewegung der Kampf angesagt, der Chefschreiber der Blauen Narzisse – ein aktiver Plakatträger vor Ort – kommt seitdem aus dem euphorischen Taumel kaum mehr heraus.

Dann ging es Schlag auf Schlag, in München wurde ein noch besserer Ort der völkischen Selbstvergewiserung ausgemacht: Von Harmonie beseelte Franziskaner-Mönche trafen sich in der bayerischen Hauptstadt mit Muslimen zum religiösen Dialog. Der Katholizismus als Steigbügelhalter der Islamisierung des dt. Volkes? Da ging den südländischen, kulturbereichernden Aktivisten von P.I. der Hut hoch, eine Agitprop musste her und den Analphabeten fielen Flugblätter als Agitationsmittel ein.

Nun traf die Aktion im “islamkritischen Millieu” der Ausländerhasser nicht nur auf ungeteilte Zustimmung. Das vom völkischen Mob heiss umworbene konservative Lager besteht eben nicht nur aus xenophoben, atheistischen Folkloreliebhabern. Der sittsame und xenophobe  Protestant oder Katholik will sich nicht seine Kirche – und schon garnicht die Orden – madig machen lassen. Im Netz ist diesbezüglich Kewil mit seiner sehr punktuellen Kritik an P.I. aufgefallen.

Der Freiheitsverherrlicher kommt dem oben umrissenen Phänomen in altbekannter Schläue (aber bis heute auf  Fact+Fictionen unveröffentlicht) wie folgt bei:

Zu der Klage von Kewil und anderen katholischen Homophoben vertreten wir Libertären auch an dieser Stelle einen Gegenstandpunkt:

Die Nazi-Hartzler von PI München haben alles Recht in der Welt sich über jeden beliebigen Gegenstand in jeder beliebigen Weise und an jedem beliebigen öffentlichen (!) Ort zu äußern – sobald sie ihren Lebensunterhalt selbst bestreiten. Nicht dass es in unserm Fall die armen Franziskaner getroffen hat (schluchz!) kann aus unserer Sicht skandalisiert werden, sondern nur und ausschließlich, dass die PI-Hartzler die Franziskaner und ihre Musel-Freunde AUF UNSERE KOSTEN ärgerten.

Wie die Nazi-Hartzler diesen partiellen Konflikt intern beilegen, ist hier nicht so interessant. Die Blog-Autoren wünschen sich allerdings mehr von solcherlei Strapazierungen der Bewegung – zur objektiven Trennung der ideologischen Spreu vom Weizen, sozusagen.

“Herr Obersturmbannführer, Sie stören.” °

Posted November 22, 2009 by philolog
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Wenn Nationalsozialisten Diskussionsveranstaltungen heimsuchen ….

Die Reinszenierungen politischer Aktionen im Stil der (post-) 68 Ära taugen für schlechte Werbeclips und sie haben etwas clownesques an sich. Götz Kubitschek, der geistige Kostgänger des “Muff von 1000 Jahren”, hat sich dem politischen Stalking – im Bewegungssprech heisst das konservativ-subversive Aktion – verschrieben. In Kunzelmanns Fusstapfen lässt es sich vortrefflich wandeln, sein Aktivismus fand im Bombenattentat auf das jüdische Gemeindehaus im Berlin der sechziger Jahre zum antisemitischen Selbst. Was Kubitschek heute für Juden, Migranten und Undeutsche im politischen Gepäck mit sich führt, bleibt zunächst sein Geheimnis – ein “100 Tage Programm” zur Machtergreifung soll ja schon vorliegen.
Der Nationalsozialismus soll seit einigen Monaten mit modernen Methoden in die Köpfe der Leute kommen, die “Systempresse” weigert sich allerdings, bei der Verbreitung des  Symbolismus  behilflich zu sein. Die Bestürmung des Volkszorns bleibt somit aus.

Nun hat es in Frankfurt a. M. den Politiker der GRÜNEN Daniel Cohn-Bendit und den Minister für Integration aus Rüttgers NRW-Kabinett getroffen – der im Gegensatz zu Sarrazin sein Buch “Die Aufsteigerrepublik – Zuwanderung als Chance“  zur Diskussion über Integration vorgelegt hat.

… dann gibt es was zu erzählen

Im Beitrag “ Schlag auf Schlag: 6. „konservativ-subversive aktion“ (ksa) stört Veranstaltung mit Cohn-Bendit und Laschet von Robert Scholz ” auf Endstation.Rechts wird genau mitgezählt und darüber berichtet. In der Kommentarspalte wird u.a. die ausgebliebene Presseresonanz auf den rechtspopulistischen “Klamauk”  beklagt, nur die “Bewegungsjournalisten” von JF und PI haben sich wenig überraschend dem mehrminütigen Störmanöver widmen wollen. Der Skandal bleibt ein Kassiber einschlägiger publizistischer  Rackets, die PR war ein Rohrkrepierer.
Dazu hat der Freiheitsverherrlicher auch seinen Beitrag ins Netz gestellt:

Samstag, 21. November 2009 um 12:15 veröffentlicht von Freiheitsverherrlicher

@Bogo “Ich finde es erwähnenswert, dass der Aufruf zur Störung der Veranstaltung im Kommentarbereich von Politically Incorrect erfolgte.” Dass  Sarrazins “K”SA auf das Medium Politically Incorrect des braunen Langzeitarbeitslosen Stefan Herre zurückgreift, zeigt, dass diese Truppe eine Hervorbringung des deutschen Sozialstaats ist – und dessen Liquidierung von ihr wenig übrig ließe. Die Autoren und Leser von Herres PI kosten den deutschen Steuerzahler selbst nach vorsichtigsten Schätzungen annähernd 10 000 000 € monatlich!!!

° Zitat aus “Inglourious Basterds

Mordfall Marwa: Wenn Ausländerhasser für einen Gesinnungskameraden Justizschelte betreiben

Posted November 15, 2009 by philolog
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Der “Braunen Hilfe” über die Schulter geschaut

Seitdem PI & Co im Netz tätig sind, wurde öfters darüber spekuliert, ob die dort geübte “Islamkritik”  Mord und Totschlag an Muslimen in unserer Republik befördern würden. Nun hat der langzeitarbeitslose Gabelstaplerfahrer Alexander W. in einem Dresdner Gericht einen Präzendenzfall für “Koptuchmord” hingelegt, aber die Netzgewohnheiten des Mörders scheinen nibulös.

Garnicht nibulös ist die Reaktion des virtuellen “islamkritischen Millieus”, wenn es um die Kommentierung der Justiz im Mordfall Marwa geht. Offene Solidarität mit dem Täter wird noch nicht an den Tag gelegt, dafür müssen sich Richter, Staatsanwaltschaft und Verteidigung einiges an Schelte auf Fakten&Fiktionen ins Stammbuch schreiben lassen.

Phantasien über das Einknicken vor der Arabischen Strasse, multikulti Gesinnungsjustiz bis hin zur Beweisunterschlagung psychiatrischer Gutachten russischer Militärärzte werden vorgebracht, um die Islamisierung der Republik belegen zu können. Die Mordtat wird als Verteidigungsakt eines unterdrückten Volksdeutschen stilisiert. Law & Order wird in diesem Fall zu Gunsten völkischer Befindlichkeiten klein geschrieben.

Der Freiheitsverherrlicher äusserte sich bisher unveröffentlicht auf Fakten%Fiktionen kommentatorisch wie folgt dazu:

Welch ein Jammer für den kleinen Nazi-Hartzler W. und seinen Freund Stefan Herre dass die beiden nicht, wie unterm Adolf, nach Herzenslust straflos “Fremdvölkische”/”Nicht-Arier” ermorden dürfen! Und dem langzeitarbeitslosen Diplomgabelstablerfahrer oder dem langzeitarbeitslosen Diplomsportlehrer vorzuwerfen dass sie nichts für die Gesellschaft leisten, das ist ja nun wirklich eine kryptolibertäre Gemeinheit des Staatsanwalts.

PS: Bei genauerer Sichtung der Umstände ist aufgefallen: Der W. hat sich offensichtlich auf einem Kinderspielplatz herumgetrieben, auf einer Kinderschaukel kam es zu ersten Revierauseinandersetzung zwischen dem W. und Marwa. Was um alles in der Welt hat ein erwachsener Mann ohne Kind und Kegel auf einem Kinderspielplatz zu suchen?

Wie liberal ist eigentlich die FDP im Bund?

Posted November 12, 2009 by philolog
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Die Sozialisten sind für den Sozialneid von unten zuständig, die FDP für den von oben.

Die hundert Tage  Schonfrist für die neue Bundesregierung sind noch nicht abgelaufen, aber ein Notfall des bundesrepublikanischen Liberalismus drängt zur Sprache.

Der FDP-Steuermann hat sich mit der Einrichtung einer dritten Staatsekretärstelle im Aussenministerium zur Koordinierung seiner Parteiarbeit in der Koalition einige Kritik zugezogen. In der linken Wochenzeitung jungle-world äussert sich Rainer Trampert zu Peter Sloterdijk als Dampfplauderer des Sozialneids von oben und die Funktion als  Phrasenplakatierer für Wirtschaftsminister Rainer Brüderle attestiert Trampert dem TV-Philosophen gleich mit.

Die angesprochenen Neid-Kategorien lenken aber vom eigentlich liberalen Kernproblem der Debatte völlig ab. Aus liberaler Sicht ist die weitestmögliche Reduzierung von staatlichen Alimentierungsmentalitäten politisch durch zu setzen. Wer das nur für die unteren Bevölkerungsschichten fordert, macht sich als Ferarifahrer-Partei wohlfeil glaubwürdig.

Wer, wie Westerwelle oder zuvor auch Steinmeier, das Aussenministerium für  die Einrichtung von Parteistaatssekretären benutzt, um sich die Parteipolitik neben der Parteienfinanzierung noch einmal vom Steuerbürger finanzieren zu lassen, hat jeglichen liberalen Boden unter den Füssen verloren – die parteipolitische Selbstbedienungsmentalität des höchsten Parteiliberalen beschädigt liberale Grundpositionen in ihren Grundfesten.

Hier ist die Parole des Freiheitsverherrlichers umstandslos anwendbar: Kürzen, kürzen und noch einmal kürzen!

Zwischenstand

Posted November 11, 2009 by philolog
Categories: Freiheitsverherrlicher

In eigener Sache

Seit August 2009 wird hier dem Phänomen der Hartzlerei nachgegangen. Beständig werden den Blogbetreibern Informationen zum Fortgang der Diskussion zur Verfügung gestellt. Der Freiheitsverherrlicher hat sich als zuverlässige Quelle erwiesen, er findet immer wieder Trüffelstücke in den Weiten des Internet. Vornehmlich sind bis heute Fakten&Fiktionen, Endstation-Rechts, Sezession im Netz mit Besuchen des Freiheitsverherrlichers bedacht worden.

Nun mag man denken, das sind fragwürdige ideologische Orte, an denen man sich besser nicht aufhalten sollte. Dort sind freiheitliche Demokraten nicht gerade beheimatet, mit der Demokratie nimmt man es dort auch meist nicht so genau und die Debatten eröffnen ein Jammertal des Geistes.

Das sind alles richtige Einwendungen. Und gerade deshalb ist es so notwendig, dem Freiheitsverherrlicher bei seinen Unternehmungen in den Untiefen des Weltnetz über die Schulter schauen zu können.
Dort auf den Seiten und in den Kommentarspalten finden sich Nazi-Hartzler, anonymer Hartzler, Edel Hlartzler und kleine Hartzler. Ihren Ideologien wird in bestechend schlichter Weise libertär begegnet: Kürzen, Kürzen und noch einmal Kürzen.
Auf vielfache Nachfrage: Hier postet nicht der Freiheitsverherrlicher, den Blogbetreibern werden aber fortlaufend die Einlassungen des Freiheitsverherrlichers – ob veröfffentlicht oder nicht – zugespielt.

Erinnerung an einen misslungenen Tyrannenmord

Posted November 8, 2009 by philolog
Categories: Freiheitsverherrlicher, über die Schulter geschaut

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In Konstanz am Bodensee wurde an diesem Wochenende eine Ehrenbüste für Georg Elser,den anarchistischen Hitlerattentäter aus München,enthüllt.

Hanka Kliese und Mathias Brodkorb unternehmen mit ihrem Beitrag  “Die Elser-Debatte: Hintergrund & Chronologie einer „deutschen Affäre“ die Neuauflage einer bereits vor 10 Jahren misslungenen Debatte.

Die Stossrichtung dieser Karikatur eines totalitarismustheoretischen Denkens dient einzig und allein der Desavouierung der Wahrnehmung eines pluralen Widerstands gegen das 3. Reich, Stauffenberg sollte als solitärer Markstein deutscher Widerstandserinnerung zum Tyrrannenmord übrig bleiben. Seinen wissenschaftlichen Namen gab damals Lothar Fritze – ein Privatdozent an der TU-Chemnitz – für dieses Projekt her.

Diese Finte auf “Endstation Rechts” wieder aufgewärmt zu finden sagt eigentlich alles über die Qualitäten dieser “Aufklärungsseite” im Weltnetz aus. Da sind wohl einige Mauertrümmer im trüben Gedächtnis hängen geblieben.

In bekannter Frische nimmt sich auch der Freiheitsverherrlicher dieser nibulösen intellektuellen Räuberpistole aus Karl-Marx-Stadt an, er schreibt bisher unveröffentlicht:

“(…) und ein Chemnitzer Wissenschaftler, der aus dem Streit um seinen Text immerhin nicht den Schluss zog, in Zukunft auf moralphilosophische Fragen zu verzichten.”

Der soll auch in Zukunft “moralphilosophische Fragen” auf seine Weise behandeln dürfen. Aber bitte nicht auf unsere Kosten!!!!!!!!!!!

Warum können die Nazi-Hartzler nicht endlich einmal ihren Lebensunterhalt ohne die uns staatlicherseits abgepressten Unsummen an Steuergeldern bestreiten?

Lothar Fritze ist heute Professor / Lehrbeauftragter der Professur Politische Theorie und Ideengeschichte von Prof. Söllner an der TU-Chemnitz. Aktuell bildet er Politikstudenten mit dem Schwerpunkt “Politische Gewalt und Rechtfertigung” aus.
Kann ein Lehrbeauftragter mit Professorentitel eigentlich seinen Lebensunterhalt selber bestreiten?

UPDATE:

Neuigkeiten aus der (Lehr-) Anstalt: Lothar der Wahrheitssucher legt nach.

Der Freiheitsverherrlicher,volle Stalinorgel zurück,Endstation.Rechts erlebt sein VERDIENTES WOLGOGRAD:

Den Betreibern dieses Blogs muss zugestanden werden: Sie haben Humor. Der Nazi-Hartzler Lothar Fritze wird genau dort platziert, wo er hingehört: zur “Endstation Rechts”.

Der eigentliche Skandal liegt aber nicht darin dass Fritze seine Trauer um den Führer bei Ihnen offen verbreitet. Der Skandal liegt aus libertärer Sicht nur und ausschließlich darin, dass er es tut ohne seinen Lebensunterhalt selbst zu bestreiten. (Um auch mal einen Kalauer zu bringen: Der Brotkorb hängt für den Nazi-Hartzler Fritze zu hoch.)

@Lothar Fritze

Wenn ihr Nazi-Hartzler die Macht hättet, würdet ihr uns einkerkern, verschwinden lassen, “auf der Flucht erschießen” etc.

Wenn wir die Macht hätten, würden wir euch einsparen.

Uns verbindet also eine absolute Feindschaft, hier geht es IN JEDEM FALL um Leben oder Tod: Kämen die Prinzipien unseres Libertarismus zur Geltung, würdet ihr das nicht überleben, sowenig wir euren Faschismus überleben würden.

Alimentierungsdebatten im Weltnetz: Beamte, Kopftuchmädchen und die ewige Rechte

Posted November 7, 2009 by philolog
Categories: Freiheitsverherrlicher, über die Schulter geschaut

“Sozialstaat gegen libertäre Schnellschüsse verteidigen”

Stefan Scheil, promovierter Historiker (Experte für die ie Entwicklung des politischen Antisemitismus in Deutschland zwischen 1881 und 1912. Eine wahlgeschichtliche Untersuchung, Berlin 1999), langjähriger Autor der Jungen Freiheit und der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und Träger des „Gerhard Löwenthal Preises”. Für “Sezession im Netz” schreibt Scheil seit dem 1. April 2009.

In seinem aktuellen Beitrag “Reichtum, Leistungen und Kopftücher” wird eine nationale Bestandsaufnahme der Wohlstandsverteilung zur Debatte gestellt, in die sich der Freiheitsverherrlicher zum Freitag, 6. November 09, 18:23 kommentatorisch (noch nicht veröffentlicht) einmischt:

@Rudolf
„Im Übrigen ist mir nicht ganz klar geworden, was Scheil für Alternativen zu den „libertären Schnellschüssen“ aus den USA sieht:  HartzIV nur für Deutsche? Nette Idee, aber dafür ist es nach Jahrzehnten wilder Zuwanderung zu spät.“

Sie können von Herrn Scheil nicht verlangen dass er für das Einsparen seiner Existenz eintritt. Ein System, das – wie formuliert Scheil selbst es so schön – „so manchem eine gelassen-arbeitsfreie Existenz ermöglicht“, ist die ökonomische Grundlage des Revisionismus. Ohne Hartz – kein Revisionismus; wenn die bö-bö-bösen Neoliberalen und Libertären sich durchsetzten, müssten die Revisionisten ja arbeiten gehen oder würden (in den meisten Fällen) verhungern (oder sich im Kampf um einen Platz vor der Suppenküche wiederfinden).

Sarrazins Skandal-Interview in LETTRE beflügelt den rechten Rand bundesdeutscher Schreiberlinge und deren Kommentatoren. Dass diese Szenerie nicht nur im eigenen Saft verschmort,dafür sorgt gelegentlich auch der Freiheitsverherrlicher. Seine Einlassungsversuche sind ein Lehrstück für Zensurierung oder meinethalben Seismographien des Störpotentials zugespitzen libertären Denkens ob der praktischen Moderationspolitik.

Unermüdlich und unbeirrt …

Posted October 27, 2009 by philolog
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… stapft der Freiheitsverherrlicher durch die unendlichen Weiten des  WWW.

I.

Nun werden auch die Fußballfans mit libertärer Erkenntnis bedacht – diesmal wieder auf  Endstation.Rechts.

Vor ein paar Tagen wurde ein Spiel mit Roter Stern Leipzig nach wenigen Minuten abgebrochen, es gab Verletzte nach Ausschreitungen aus dem ´rechten Spektrum”.  Ein “Björn” hat ein Herz für die Radaubrüder – immerhin repräsentieren sie einen authentischen Antikommunismus. Er kaschiert das aber mit Halbwissen aus dem Schwarzbuch Kommunismus oder über Klosprüche in Herrentoiletten aus Pirna. Lapidar heisst es dort vom libertären Springinsfeld:

@Björn “Ich fang ja auch nicht an und verteidige hakenkreuztragende Typen damit, dass es ja nur ein asiatisches Glückssymbol sei.”

Würd ich an Ihrer Stelle auch lieber lassen. Schließlich sind Sie und ihre hakenkreuzbindentragenden Kameraden ja nicht mit Süd- oder Ostasiaten zu verwechseln, denn die lassen sich hier nicht durchfüttern wie “unsre” kleinen Nazi-Hartzler.

So wären dem bräunlich empathischen  Totalitarismusexperten nun auch die libertären Leviten gelesen.

II.

Der Mord an der Ägypterin Marwa El-Sherbini sorgt für Meinungsspektakel noch in der kleinsten Hütte -  selbst die Arabische Strasse blickt angespannt nach Elbflorenz.

Kewil hat “es”  mal wieder satt, er sucht sich auf seiner ausländerfeindlichen Hetzrampe den Spiegel aus,genauer gesagt Frau Gisela Friedrichsen,die sogleich für ihre Überlegungen als Islambraut benannt wird. In “Gisela Friedrichsen, SPIEGEL, outet sich als Islam-Braut!” vom 26.10.2009 meldet sich der Freiheitsverherrlicher daraufhin (noch nicht freigeschaltet) wie folgt zu Wort:

Freiheitsverherrlicher meint: Kommentar in Moderation
27.10.2009 um 0:47
Frau Friedrichsen zeigt sich ja beinahe als Libertäre wenn sie die – berechtigte !!!!!!! – Frage stellt wer die Anwalts- und Gerichtskosten, die Hartzler W. verursacht, eigentlich trägt. Natürlich will kewil das ebenso wenig einsehen wie die Gutmenschen, die über die “Islamfeindlichkeit” jammern, die den Mord an Marwa ermöglicht hätte: Man müsste nur den Sozialstaat in Gänze liquidieren, dann gäbe es keine W.s, keine Stefan Herre, keine Islamisten. So einfach ist das!

Wenn ein Volksdeutscher aus dem ex-GUS-Gebiet einer Muslima sein Messer tödlich in den Leib rammt,erscheint das den Menschenverächtern aus den rechtsextremen Internetkotzkübeln wie Selbstverteidigung. Dem Freiheitsverherrlicher ist aber sonnenklar: Wer sich um seine Reproduktion selber kümmert,findet weder Zeit noch Anlass für solcherlei ideologisches Treiben.Der Staat sollte die Förderung solcher Existenzen einstellen,dann ginge es wohl postideologisch zu. Eine bestechend schlichte Weltsicht.

Kinderporno, Menschendöner, Bassam Tibi und Thilo Sarazin: Braune Begleitkapellen und der Freiheitsverherrlicher im Herbst 2009

Posted October 21, 2009 by philolog
Categories: Freiheitsverherrlicher, Nazi Hartzler, über die Schulter geschaut

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Der Freiheitsverherrlicher hat sich wieder einmal in die völkischen Niederungen des Internets herabbegeben. Diesmal bekommen aber auch die Sozen kurz  ihr Fett weg. Unter dem Beitrag von Robert Scholz auf Endstation Rechts, “Kinderpornos bei Neonazi: 1.350 Euro Strafe”, wird lapidar festgehalten:

Auf gut deutsch: Die Zeche – in diesem Fall die 90 Tagessätze à 15 € – zahlen wir für den Nazi-Hartzler. Donnerstag, 15. Oktober 2009 um 13:20 veröffentlicht von Freiheitsverherrlicher

Aber nun das Ekelerregende. Im Fact – Fiction Beitrag  “Charlene Downes mißbraucht und Leiche als Döner verkauft” meint der Freiheitsverherrlicher in seinem bisher nicht veröffentlichten Kommentar:

“Aktion: Online-Petition für Dr. Thilo Sarrazin bei PI, bisher 1493 Einträge.”

Gute Satire: Knapp 1500 Hartzler, die Dr. Sarrazin gewiss NICHT zu den ökonomisch “brauchbaren” Bevölkerungsteilen zählen würde, erklären ihr Einverständnis mit dem krypolibertären SPDler wenn der einmal (scheinbar) vornehmlich an den “Fremdvölkischen”, die die Nazi-Hartzler verabscheuen, sein Mütchen kühlt.
Wir Libertäre treten dafür ein, (nicht nur hier) gnadenlos zu kürzen. Wer als Gutmensch entsetzt über die Zustimmung zu Sarrazins Äußerungen ist, dürfte eigentlich nichts dagegen einzuwenden haben, dass man die Nazi-Hartzler die Sarrazin Beifall spenden einfach mal EINSPART!!! Das wäre doch einmal effektiver Antifaschismus, oder?
Selbst wenn man die Heizkosten (deren Begleichung Sarrazin Transferempfängern ja einmal verweigern wollte – was von uns unterstützt wird!) nicht berücksichtigt, kosten allein die 1500 Unterzeichner des genannten Aufrufs den ausgeplünderten Bürger über 700.000 €. Den “linken” Sozialstaats-Verteidigern die sich heuchlerisch über Sarrazin empören ist diese Zahl unentwegt um die Ohren zu hauen. (in Moderation seit 20.10.2009 um 1:27)

Im zweiteen Fallbeispiel geht es um den Politologen Bassam Tibi. Man muss wissen,dem rassistischen Mob sind intellektuelle, integrierte und erfolgreiche Muslime ein grosser Dorn im Auge. Mit einfältigen Kopftuchträgerinnen und deren autoritären Background vermag der braune Mob umzugehen,mit Leistungsträgern eben nicht. Die Psychologie dieser Leute wäre einen eigenständigen Beitrag wert,vielleicht arbeitet der Freiheitsverherrliche über virtuell Beleidigte am dt. Volkskörper  demnächst noch etwas zu. Im Beitrag “Bassam Tibi: In Deutschland werde ich wie Dreck behandelt!” äussert sich der libertäre Springinsfeld bisher im Kommentarbereich unveröffentlicht wie folgt:

Als wirklich erfolgreicher Einwanderer ist Professor Bassam Tibi allen kleinen Nazi-Hartzlern – ob sie sich nun als Multikulti ausgeben oder sich zu ihrem braunen Gedankengut bekennen – ein Dorn im Auge. So auch für den entwurzelten Arbeitslosen Stefan Herre, der vor drei Jahren ausgerechnet in dem Augenblick gegen Tibi hetzen ließ, als dieser von seiner Göttinger Uni gemobbt wurde.

Die Nazis von “Politically Incorrect” meinten damals ernsthaft, Tibi (!) habe gezeigt dass er nicht zur Integration in Deutschland fähig ist. Nun, das Integrationsniveu eines arbeitslosen Diplom-Sportlehrers mit einem echten deutschen Namen hat Tibi nicht aufzuweisen …

An diesem Fall der Diffamierung eines anti-islamistischen muslimischen Immigranten durch kleine Nazis im Verein mit Multikulti-Islamfreunden kann auch die Idiotie der letzteren aufgezeigt werden dass es in Deutschland so etwas wie eine grassierende “Islamophobie” gäbe: Der “Islamophobe”, der den “Islamkritiker” Herre (oder einen anderen Asozialen von seinem Blog) einem muslimischen Einwanderer wie dem “eitlen”, nach PI nicht integrierbaren Professor Tibi als Schwiegersohn vorziehen würde, muss erst noch geboren werden.

Bei Kewils “Fakten & Fiktionen” lautet  seine bestechend libertäre  Summa über den braunen Brei, der sich diesmal an der türkischen Tageszeitung  Hyriet abarbeitet und im Kommentarteil ganz in den Fußstapfen Stephan Herres: zur eigentlichen Bestimmung findet

Hier kommt es in den letzten Tagen zu einem ganz seltsamen Schulterschluss zwischen den ethnisch deutschen HARTZLERN, die über Jahre hinweg von Sarrazin mit Häme übergossen wurden, und eben diesem Sarrazin, weil er sich jetzt die angeblich mehrheitlich nichtsnutzigen Türken und Araber vorgenommen hat.

Das ändert alles nichts daran dass es der türkische oder arabische Gemüsehändler ist, der – nach Sarrazins Meinung – die Metropole Berlin nicht vorwärts bringen mag, aber sich kräftig an der Finanzierung der Nazi-Hartzler beteiligt die sich in den einschlägigen Foren über die “Fremdvölkischen” auskotzen – und in diesem Punkt Sarrazin als ihren neuen Hero entdeckt haben …

Thilo,das alte Plappermäulchen,hat sich zwar nicht nur in Verkürzungen über Migranten ergangen,aber viele wollen mit der Verkürzung ihres Meinungskartells weiter ihr Süppchen kochen. Sowohl die Multikulti-Multitude als auch der braune Mob. Aus dem Bürgertum kommen viele Sekundanten dieses amrseligen virtuellen Duells. Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel. Hauptsache,”wir” haben wieder grob drauf los gesponnen und bei der Bundesbank wird demnächst wieder ein gut dotierter Job vakant, damit kann sich der “kleine Mann” dann auch einmal mächtig fühlen gegen “die da oben”.

UPDATE: In die Debatte um Thilo Sarrazin hat sich nun auch Necla Kelek eingeschaltet. In “Warum türkische Gemüsehändler mit Sarrazin kein Problem haben” kümmert sie sich um die Frage der Integrationspolitik in Berlin und die Reaktion der Meinungsführer gegen Sarrazin. Der Freiheitsverherrlicher kümmert sich in bekannter Kürze in “Necla Kelek über Sarrazins Thesen” “auf Fakten+Fiktionen um die Einlassungen von Frau Kelek:

Die arbeitslose Diplomsoziologin Kelek mag “immer den richtigen Blick” haben – aber bitte nicht auf unsre Kosten!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!  (Kommentar in Moderation
24.10.2009 um 1:57)

Es gibt übrigens auch eine vernünftige,ideologiekritische Auseinandersetzung über Sarrazins Integrationsideen bei Jörn Schulz: Wenn die Elite dazulernt.

Invasion aus Polen ?

Posted September 19, 2009 by philolog
Categories: Freiheitsverherrlicher

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Nazi-Hartzler treibt so einiges um:  “Muselschwemme”, Verschwulung der Gesellschaft und natürlich die “Fremdarbeiter”, die Hans und Franz den durch völkische Abstammung zu garantierenden Arbeitsplatz streitig machen sollen.

In den Beitrittgebieten greift die NPD die “Polonisierung” der bevölkerungsschrumpfenden Ostzone als williges Thema in ihre Wahlkampfkampagne auf, der Slogan„Polen-Invasion stoppen“ erlaubt Assoziationen in verschiedene Themenbereiche. Zunächst wird der dt. Arbeitsmarkt als von Polen überschwemmt ideologisiert. Quasi gratis wird noch der Kriegsbeginn als polnische Aggression mitgedacht – hier treffen sich Nazi-Hartzler ideologisch mit fragwürdigen Ex-Piraten vom Schlage eines Bodo Thiesen. In dieser Kampa wird also eine nicht unbedeutende Figur nationalsozialistischer Politik von der NPD in die Köpfe des ostdeutschen Wahlvolkes gekippt.

Nun hat Torsten Koplin, Landtagsabgeordnete der Linksfraktion im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern, das Plakat des nationalen Häschenwiderstands (erfolglos) wegen inhaltlicher Volksverhetzung angezeigt.

In einem Beitrag auf  “Endstation Rechts“  mischt sich der Freiheitsverherrlicher als Kommentator wieder einschlägig ein:

@Björn    “Vielleicht wollen diese angeblich arbeitslosen “Rechten” (woher wollen sie das eigentlich wissen?) gar nicht ihre Heimat im Stich lassen …”

Durch ungeschicktes Leugnen hat er sich verraten.  Natürlich lassen sich die kleinen Nazis, die (in MV) bei der NPD oder (woanders) z. B. bei Pro NRW ihr parteipolitisches und bei PI ihr virtuelles Dasein fristen,  recht gern von denen die sie als “Fremdvölkische” beschimpfen verköstigen!!! Die Galionsfigur des grössten deutschsprachigen (im weitesten Sinne – Nazis können i. d. R. kein Deutsch) rassistischen Weblogs, “Politically Incorrect”, ist ein arbeitsloser “Diplomsportlehrer”.  Die finden halt keine anderen Repräsentanten …   Samstag, 19. September 2009 um 12:36 veröffentlicht von Freiheitsverherrlicher

Im August mischte sich der Freiheitsverherrlicher in eine Debatte über das Beamtentum ein. Auf dem rechtsextremen Sezession-Blog stellt der    Gymnasiallehrer Dr. Karlheinz Weissmann (Theologe, Historiker) ein  Lob des Beamten zur Debatte:

  1. In einem hauptsächlich von kleinen Hartzlern bevölkerten Blog wird ein „Lob des Beamten“ veröffentlicht. Dass das Ärger geben muss zwischen den verschiedenen Fralktionen der Transferempfänger war abzusehen.Selten so gelacht!